"Keine neuen Nachweise von Geflügelpest"

Vogelgrippe: Sperrbezirk bei Rockenthin ist aufgehoben

ds Salzwedel. Der Altmarkkreis hat soeben via Pressemitteilung erklärt, dass der Geflügelpest-Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet bei Rockenthin aufgehoben ist. Geflügel in den Salzwedeler Ortsteilen Andorf, Cheine, Darsekau, Hestedt, Rockenthin und Seebenau darf wieder nach draußen.

Bei einem am 21. Februar tot aufgefundenen Mäusebussard wurde damals die Geflügelpest vom Typ H5N8 festgestellt worden ist. Danach richtete der Altmarkkreis unverzüglich einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet bei Rockenthin ein.

"Für die Dauer von 21 Tagen wurden zur Bekämpfung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche und zum Schutz vor der Ausbreitung verschiedene Maßnahmen angeordnet - so z.B. auch die Untersagung des freien Umherlaufens von Hunden und Katzen", heißt in der Mitteilung aus der Kreisverwaltung weiter. 

Bis heute seien keine neuen Nachweise von Geflügelpest in dem Bereich festgestellt worden. Die angeordneten Maßnahmen hätten bewirkt, dass der Erreger sich nicht weiter ausbreiten konnte, heißt es laut Kreis. Daraus wurde nun der Schluss gezogen, dass "alle angeordneten Maßnahmen für die Wildvogelgeflügelpest bei Rockenthin" mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden. "Der eingerichtete Sperrbezirk und das Beobachtungsbiet werden beendet."

Geflügel darf nun auch wieder in den Ortsteilen Andorf, Cheine, Darsekau, Hestedt, Rockenthin und Seebenau an die frische Luft, da mit dem Ende des Sperr- und Beobachtungsgebietes auch die Anordnung der Aufstallung aufgehoben wird.

Bereits in der vergangenen Woche war kreisweit die Stallpflicht beendet worden. Nur in einigen Risikogebieten wie am Arendsee und am Drömling gilt diese weiterhin.

Rubriklistenbild: © dpa

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