20-Jährige zu sexuellen Handlungen genötigt

Versuchte Vergewaltigung – Polizei sucht Zeugen

ri Salzwedel. Am Samstagabend gegen 22.35 Uhr wurde eine 20-jährige Salzwedelerin in Höhe der Gasse von der Jenny-Marx-Straße zur Lorenzkirche von zwei unbekannten Männern angegangen.

Einer der Männer soll sie dabei an eine Hauswand gedrückt und festgehalten haben. Als ein Passant an der Stelle vorbei ging, rief die junge Frau um Hilfe. Die Männer ließen vom Opfer ab und flüchteten.

Nachdem die zur Hilfe geeilte Person einen Krankenwagen rufen wollte, lehnte die 20-Jährige ab, lief bis zur ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule und ließ sich dort von ihrem Freund abholen. Dieser fand sie völlig aufgelöst vor. Sie machten sich direkt auf zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Eine sofort eingeleitete Fahndung in Tatortnähe verlief jedoch erfolglos. Das Opfer wurde wegen Schockverdachts zu einem Arzt gebracht. Bei der Untersuchung sind bei ihr keine äußerlichen Verletzungen diagnostiziert worden.

Zu ihren Peinigern konnte die Frau folgende Angaben machen:

- Beide waren etwa 30 Jahre alt und rund 180 Zentimeter groß.

- Einer hatte eine Glatze und trug eine Brille. Er war mit einem dunklen T-Shirt und dunklen Jeans bekleidet.

- Der zweite Mann hatte lange, schwarze oder braune Haare, welche vorn zur Seite gekämmt waren. Er trug eine dreiviertellange karierte Hose und eine Strickjacke.

- Beiden wurden als dick beschrieben. Sie sollen eine sächsische, oder ähnliche, Mundart gesprochen haben.

- Die Frau hat bei ihnen einen deutlichen Alkoholgeruch wahrgenommen.

Die Polizei sucht dringend Zeugen. Wer hat etwas gehört oder gesehen? Insbesondere die Person, die ihre Hilfe angeboten hat, soll sich im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel (Tel. 03901 848-0) melden.

Tipps der Polizei

Der Heimweg soll genau plant und nächtliche einsame Fußmärsche vermieden werden. Besser ist es mit einem Fahrzeug zu fahren, Taxen zu nutzen oder sich abholen zu lassen.

Derartige Vorfälle sollen sofort zur Anzeige gebracht werden, damit die Chance, den Täter zu fassen, möglichst hoch ist.

Rubriklistenbild: © dpa

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