Unterwasserorter des Technischen Hilfswerks waren am Elbe-Havelland-Kanal im Einsatz

Vermisster Mann: Salzwedeler helfen mit Spezialtechnik bei Suche

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Mit Hilfe eines speziellen Unterwassersonargerätes sowie eines Tauchroboters versuchten die Angehörigen des THW-Ortsverbandes Salzwedel, den vermissten Mann im Elbe-Havelland-Kanal zu orten.

eb Salzwedel / Jerichower Land. Seit der vergangenen Woche wurde im Bereich des Elbe-Havel-Kanals im Jerichower Land ein vermisster Mann gesucht.

Die zuständige Landespolizei hatte bereits einen Hubschrauber sowie Taucher der Berufsfeuerwehr Magdeburg eingesetzt, um die auf dem Grund des Kanals vermutete Person zu finden. Diese Anstrengungen blieben ergebnislos.

Die Daten des Tauchroboters und des Unterwassersonargerätes wurden auf einen Monitor übertragen.

Dann wurde das Technische Hilfswerk (THW) Salzwedel mit seiner Spezialeinheit Unterwasserortung (UWO) gerufen. Zunächst erkundete der UWO-Gruppenführer und THW-Chef Nico Lesch das Areal. Mit Hilfe eines speziellen Unterwassersonargerätes sowie eines Tauchroboters sollte die vermisste Person geortet werden. Lesch und seine Truppe, zu der Detlef Jauch, Martin Jung, Stefan Sachser und Christian Thamm gehörten, suchten mit der MS-1000-Sonde (Sonargerät) auf einer Strecke von 600 Meter den Kanal intensiv ab. Dabei gingen die Orter in 20-Meter-Abschnitten vor.

Die Fachhelfer der Unterwasserortung arbeiteten von einem Boot der Wasserschutzpolizei aus. Aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit sowie des sauberen Untergrundes hatten sie für die Darstellung der Unterwasserbilder auf dem Computer optimale Einsatzbedingungen.

Durch die Messergebnisse konnten in dem zugewiesenen Kanalabschnitt zwei Objekte ausgemacht werden, bei denen es sich um einen menschlichen Körper handeln könnte. Nun übernahm die Feuerwehr Genthin und ging den THW-Hinweisen auf den Grund. Da der Vermisste dort nicht gefunden wurde, rückte das THW wieder ab.

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