Mehr Angebote als Nachfragen

Über 600 Ausbildungsstellen in der Altmark unbesetzt

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In der Gastronomie gibt es altmarkweit noch etliche freie Ausbildungsstellen.

Altmark – 467 junge Altmärker suchen noch einen Ausbildungsplatz. Ihre Chancen sind groß, es gibt 660 freie Stellen.

„Gerade im Handwerk, in der Gastronomie, aber auch in der Produktion und Fertigung bieten sich noch viele attraktive Ausbildungsmöglichkeiten mit guten Zukunftsperspektiven“, motiviert Torsten Narr, Leiter der Stendaler Arbeitsagentur, die Frauen und Männer auch zu mehr Flexibilität. Denn: Jugendliche konzentrieren sich unverändert auf wenige Berufsfelder. Dies verstärke den drohenden oder bereits bestehenden Nachwuchsmangel für viele Unternehmen. Betroffen sind vor allem das Handwerk, die Hotellerie und die Gastronomie. Besonders in diesen Bereichen gibt es mehr Ausbildungsangebote als Nachfragen.

Als erfreulich schätzt der Chef der Arbeitsagentur ein, dass ein großer Teil der Bewerber grundsätzlich verstärkt Angebote der regionalen Unternehmen und Behörden nutzt. Dies könnte dazu beitragen, dass sie auch später in der heimatlichen Altmark bleiben. Die Agentur will mit bei der Berufswahl helfen. Auf der Internetseite www.dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen gibt es ein breites Informationsangebot. Unentschlossene können sich dort Anregungen holen. Künftige Auszubildende, die bereits eine Idee haben und lieber den persönlichen Kontakt zu einem Berater haben möchten, können unter der gebührenfreien Servicerufnummer (08 00) 45 55 500 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) einen Beratungstermin vereinbaren.

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2018 meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Stendal bislang 883 Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Das sind 8,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es über 1049 freie stellen. Ins Verhältnis gesetzt würden somit 1,19 Berufsausbildungsstellen je Bewerber zur Verfügung stehen. Diese Quote steigt an.  cz

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