Haufenweise Haufen: Irgendwann treten Hundebesitzer in den Kot ihrer eigenen Vierbeiner

Tretminenfeld im Stadtmaueridyll

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Das Idyll an der Salzwedeler Stadtmauer ist ein einziges Tretminenfeld. Irgendwann treten die Hundebesitzer selbst in die Haufen ihrer Vierbeiner, die diese am Vortag hinterlassen haben.

hob Salzwedel. Der Weg an der Salzwedeler Stadtmauer entlang ist schon seit Jahren ein beliebter Spazierweg für Hundebesitzer. Inzwischen verkommt das Areal immer mehr zum Hundeklo.

Kein schönes Bild an der Salzwedeler Stadtmauer: Hundehaufen wohin das Auge reicht.

Denn niemand macht sich mehr ansatzweise die Mühe, die Häufchen seiner Hundchen wegzuräumen. Vor Jahren hatte die Stadt einen Hundekotkratzer, der hinter den kleinen und großen vierbeinigen Freunden deren in die Landschaft gekoteten Verdauungsreste nachräumte, weil Herrchen und Frauchen sich nicht zuständig fühlten.

Nun sind diese weniger zu sehen, je mehr der Weg an der Stadtmauer zuwuchert. Wenn die Bauhofmitarbeiter dann Ordnung schaffen und den Rasenmäher ansetzen, dann fliegt ihnen der Hundedreck um die Ohren.

Auch, dass Comenius-Schüler an der Stadtmauer Reinschiff gemacht haben, interessiert die Salzwedeler wenig. Mit dem hemmungslosen Vollkoten zeigen sie eine Nichtachtung des Engagements der jungen Leute für eine saubere Stadt. Und Touristen können mit dem Stadtmauer-Ambiente nicht geworben werden – höchstens dafür, nicht wiederzukommen.

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