Salzwedeler erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

Totengedenken in der Hansestadt

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Salzwedels Bürgermeisterin Sabine Blümel und ihr Stellvertreter Olaf Meining ehrten die Opfer der ehemaligen KZ-Außenstelle Neuengamme an der Gardelegener Straße. 

Salzwedel. Zunächst an der Ritzer Brücke und später an der Gardelegener Straße – Salzwedeler Bürger haben am Sonnabend der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. An beiden hansestädtischen Gedenkstätten wurden Kränze niedergelegt und Worte der Erinnerung gesprochen.

„In jeder Frau, in jedem Mann und in jedem Kind steckte etwas Einmaliges“, sagte Bürgermeisterin Sabine Blümel. Und weiter: „Wir sind und bleiben verantwortlich.“

Stadtratsvorsitzender Gerd Schönfeld sprach am Sonnabendvormittag vor dem Denkmal an der Ritzer Brücke in Erinnerung an die 244 dort in der Endphase des Zweiten Weltkriegs gestorbenen bzw. getöteten Häftlinge. Anschließend wurden Kränze niedergelegt.

Die Veranstaltungen in Salzwedel verliefen störungsfrei. Zwei Polizisten reichten aus. Lediglich eine Initiative verteilte Flugblätter, um auf die ihrer Meinung nach ungerechte Behandlung von Flüchtlingen aufmerksam zu machen.

Von Jens Heymann

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