Linke will Einrichtung schnellstmöglich wieder eröffnen und eine Vertrauensperson im Vorstand platzieren

Tierheim Hoyersburg: Geborenes Mitglied soll künftig Querelen verhindern

Das Tierheim in Hoyersburg soll schnellstmöglich wieder geöffnet werden, will die Stadtratsfraktion der Linken – stellt aber einige Forderungen.
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Das Tierheim in Hoyersburg soll schnellstmöglich wieder geöffnet werden, will die Stadtratsfraktion der Linken – stellt aber einige Forderungen. 

Salzwedel – „Das Tierheim in Hoyersburg muss schnellstmöglich wieder öffnen“, will die Stadtratsfraktion der Linken. Diese hat Montagabend getagt und das aktuelle Thema aufgegriffen.

„Sollte der Tierschutzverein, der die Anlage seit 1991 betreibt, dies nicht gewährleisten können, fordert die Linke, dass der Betrieb des Tierheims ausgeschrieben wird“, so der Konsens.

Allerdings soll Bestandteil der Ausschreibung sein, dass der Stadtrat ein sogenanntes geborenes Vorstandsmitglied in den Vorstand des Betreibervereins entsenden soll.

Damit geht die Linke einen Schritt weiter als bislang andere Stadtratsfraktionen. „Wir sind der Meinung, dass verhindert werden muss, dass das Tierheim in Hoyersburg nochmals wegen interner Querelen stillgelegt werden muss. Deshalb soll eine neutrale Person, die nicht aus dem Stadtrat kommen muss, dafür sorgen, dass Meinungsverschiedenheiten schnell geklärt werden“, begründet Stadtrat Marco Heide namens seiner Fraktion, die fordert, dass der Stadtrat das geborene Mitglied per Wahl bestimmen soll.

Wichtig ist den Linken auch, dass die Stadtverwaltung vor der Ausschreibung klären soll, ob der bisherige Betreiber, der Tierschutzverein Salzwedel, finanzielle Ansprüche gegenüber der Stadt geltend machen kann. „Vor der Ausschreibung muss Rechtssicherheit herrschen und ein langwieriger Rechtsstreit ausgeschlossen werden, an dessen Ende Zahlungen auf die Stadt zukommen“, bekräftigt Heide. hob

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