Tiburtiusgraben in der Baumkuchenstadt verwildert

Vom Bachbett zum Bachbeet: Pflanzen und Unkraut wuchern im Tiburtiusgraben. Er war einst der erste Umfluter der Hansestadt. Heute ist der Graben verkrautet, voller Schlamm und nicht mehr in Betrieb.
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Vom Bachbett zum Bachbeet: Pflanzen und Unkraut wuchern im Tiburtiusgraben. Er war einst der erste Umfluter der Hansestadt. Heute ist der Graben verkrautet, voller Schlamm und nicht mehr in Betrieb.

eh Salzwedel. Fließt du noch oder wächst du nur? Diese Frage stellt sich wohl jedem, der von der kleinen Brücke über den ersten Umfluter der Hanse- und Baumkuchenstadt blickt: den Tiburtiusgraben.

„Der Graben hat in diesem Abschnitt keine Funktion mehr“, weiß der Unterhaltungsverband Jeetze. Darin stehe nur noch der Schlamm.

Das Wasser, das dort abfloss, werde nun auf anderem Wege in die Jeetze geleitet. Während die Stadt davon ausgeht, dass sich die Gewässer-Kontrolleure um das Entkrauten des Grabens kümmern müssten, ist sich der Unterhaltungsverband sicher, dass er nur für funktionstüchtige Entwässerungsgräben zuständig ist, wie zuletzt einen Graben im Burggarten, der vom Verband von Besuchermüll befreit wurde.

Für das Entkrauten des Tiburtiusgraben sei der Eigentümer verantwortlich. Ob das die Stadt ist, war am Montag im Rathaus nicht zu erfahren.

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