Wohnungsbaugenossenschaft investiert 1,25 Millionen Euro

Thälmannstraße: Mit dem Aufzug bis in die 5. Etage

+
Der Chef packt mit an: Bodo Naumann (l.) und seine Mannschaft beim Betonieren der acht Meter langen Stützen. Auf jeweils sechs davon sollen dann einer der Aufzüge für die Thälmannstraße 27 bis 35 ruhen.

Salzwedel – Die letzten Bohrpfähle sind gesetzt. Die Wohnungsbaugenossenschaft Salzwedel lässt an der Thälmannstraße 27 bis 35 in diesem Jahr Aufzüge an den Fünfgeschosser bauen. Das Unternehmen investiert dort rund 1,25 Millionen Euro.

Diese hohe Summe kommt auch dadurch zustande, weil der Baugrund stabilisiert werden muss. Denn bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass die oberen drei Meter eine Tragfähigkeit für die Aufzüge nicht hergeben, erläuterte Uwe Poppe, der Leiter Technik der Wohnungsbaugenossenschaft.

Eine Spezialfirma aus Arneburg hat die Baugrundstabilisierung übernommen. Bodo Naumann und seine Männer bohren Löcher, in die Bewehrungsstahl eingelassen und die dann mit einer Betonmischung gefüllt werden. So stehen dann unter den Aufzugsfundamenten pro Fahrstuhl sechs acht Meter tiefe Betonstützen, die für ausreichend Sicherheit sorgen.

Auch die Gerüstbauer sind schon fleißig am Wirken. Denn ab Montag sollen die Außenwände der Treppenhäuser aufgeschnitten werden, um dort die Aufzüge anzudocken. An den Aufzugzugängen sollen noch Rollatorrampen angebaut werden, um den Zugang zu den altersgerechten Wohnungen bequem auszustatten, blickte Uwe Poppe voraus.

Auch das Fertigstellungsdatum hat der Technikchef der Wohnungsbaugenossenschaft fest im Blick: „Ziel ist es, die Aufzüge am 1. Dezember zu übergeben.“ Diese werten die in den 1970er-Jahren gebaute Thälmannstraße 27 bis 35 erheblich auf. Die Genossenschaft stemmt sich damit einem Leerstand entgegen. In den 1,25 Millionen Euro sind auch die Kosten der Wärmedämmung für den Fünfgeschosser und das Gestalten der Außenanlagen enthalten.

VON HOLGER BENECKE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare