Das Bauamt bedankt sich, die Anwohner noch mehr

Der Thälmann-See sorgt für Ärger

Ernst-Thälmann-See wird das nach Regengüssen unter Wasser stehende Areal spöttisch genannt. Foto (2): Benecke
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Ernst-Thälmann-See wird das nach Regengüssen unter Wasser stehende Areal spöttisch genannt.

Salzwedel – Wer in die Salzwedeler Ringerhalle will, kann auf dem Weg dorthin gleich das Freischwimmerzeugnis ablegen. Denn nach den tagelangen Regenfällen steht zwischen der Ernst-Thälmann-Straße 97 und dem Garagenkomplex alles unter Wasser. Nicht das erste Mal.

Der Weg zur Ringerhalle steht unter Wasser.

Die Anwohner sind sauer, besonders jene, die durch den Thälmann-See mit den Autos zu ihren Garagen müssen. Das überschwemmte Areal ist städtischer Grund und Boden. Warum dort das angesammelte Regenwasser nicht abfließt, war gestern im Salzwedeler Rathaus nicht zu erfahren. „Aufgrund des Regens hat sich an verschiedenen Stellen Wasser gesammelt. Das ist sicher ärgerlich“, hieß es gestern auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

Und weiter wird mitgeteilt: „Die zuständigen Stellen des Salzwedeler Bauamtes haben den Hinweis dankend aufgenommen und werden sich die Lage vor Ort ansehen. Sollte es notwendig sein, wird gemeinsam mit dem Verband Kommunaler Wasserversorgung und Abwasserbehandlung nach einer Lösung gesucht.“

Anlieger befürchten indes, dass der Thälmann-See, wenn er ausgetrocknet ist, wieder vergessen wird und nach dem nächsten Regen dort erneut Land unter ist – so, wie es bislang immer war.

VON HOLGER BENECKE

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