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Tag der offenen Tür beim Luftsportverein Salzwedel zog zahlreiche Besucher an

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Von: Christian Reuter

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Flugzeug und Menschen
Angelika Gerber aus Salzwedel unternahm den ersten Flug ihres Lebens, Olaf Löhrke, Vorsitzender des Luftsportvereins Salzwedel, brachte sie sicher wieder zurück. © Christian Reuter

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, stellte Liedermacher Reinhard Mey bereits 1974 fest. Wer mutig genug war, konnte sich davon am Himmelfahrtstag in Klein Gartz selbst überzeugen: beim Tag der offenen Tür des Luftsportvereins Salzwedel.

Klein Gartz. Besonders viel Mut bewies Angelika Gerber, die den ersten Flug ihres Lebens überhaupt unternahm. „Meine Therapeutin hatte mir zu einem Flug geraten, um meine Depressionen zu überwinden“, berichtete die Frau aus Salzwedel, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Olaf Löhrke, der Vorsitzende des Luftsportvereins, hatte sie mit einem Motorsegler, einer ASK 16 von Schleicher, sicher in die Lüfte und wieder zurückgebracht.

Arendsee aus der Luft
Der Arendsee aus der Vogelperspektive. Das Foto wurde von einem Ultraleichtflieger vom Typ VL3 gemacht. © Privat

Und wie gefiel Angelika Gerber ihr erster Flug? „Es war sehr schön.“ Zum Flug habe sie sich übrigens recht spontan entschlossen, sagte sie im Gespräch mit der Altmark-Zeitung.

Menschen
Zahlreiche Gäste waren nach Klein Gartz gekommen, darunter einige aus Jeebel, für die der Tag ein Dorffest ist. © Christian Reuter

Einmal mit einem Flugzeug fliegen wollte am Himmelfahrtstag auch Finlay Giebel aus Jeebel. Der Siebenjährige war gemeinsam mit seinem Onkel Guido Zerbe nach Klein Gartz gekommen. Der Termin beim Tag der offenen Tür sei für sie schon eine Tradition und fast wie ein kleines Dorffest.

Flugzeuge
Die Gäste konnten die Flugzeuge bestaunen und gegen einen kleinen Obolus auch mitfliegen. © Christian Reuter

In den vergangenen beiden Jahren war der Tag wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Um so erfreuter waren Olaf Löhrke und die anderen Vereinsmitglieder, dass sie so viele Gäste begrüßen konnten. „Wir wollen die Leute für den Segelflugsport begeistern“, sagte Roland Bzdziuch. Interessierte können an jedem Sonnabend ab 11 Uhr zum Flugplatz kommen.

Gedenkstein
Den Segelflugplatz Salzwedel gibt es seit 1992. © Christian Reuter

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