Steigende Spenden und fleißige Helfer

Die Tafel in Salzwedel versorgt die Bedürftigen durch eine gute Idee auch weiterhin

Salzwedel – Mit Mundschutz und Handschuhen gewappnet, versorgen die freiwilligen Helfer bei der Tafel auch zu Corona-Zeiten die Bedürftigen weiterhin. Da Ostern vor der Tür stand, gab es gleich noch ein paar frische Eier dazu.

Die Tafel war für eine Woche geschlossen. Die Lebensmittelspenden waren mau und die Gefahr einer Ansteckung groß. Doch das Team der Tafel in Salzwedel wollte weiterhin den hilfesuchenden Mitmenschen etwas geben können. So kam es, dass sie sich das Beutelsystem überlegten. Vorgepackte Tüten mit allem Wichtigen, pro Person eine. Das war die Lösung. Durch die anstehenden Osterfeiertage wurde der reguläre Tag, Freitag, wo sonst die Lebensmittel ausgegeben werden, auf Donnerstag verlegt. Einzeln kamen die Leute herein, desinfizierten sich die Hände und konnten dann die vorverpackten Lebensmitteltüten abholen. Je nach Bedarf und Wunsch, kamen noch Äpfel, Eier oder Gurken dazu. Spenden waren nämlich zur Genüge da. Die Supermärkte konnten ohne die Hamsterkäufe wesentlich mehr spenden als zu Beginn der Corona-Pandemie. Zur Freude von Roland Lahmann dem stellvertretenden Vorstand der Diakonie. „Wir sind wirklich zufrieden mit den Spenden“, teilte er gut gelaunt der Altmark-Zeitung mit. Sogar an Vegetarier und Muslime wurde gedacht.  lz

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