Altmarkkreis buttert zum Ausbau kräftig Landesmittel dazu

Südbockhorn: Erst flicken, dann ausbauen

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Der Südbockhorn – straßenbautechnisch eines der Salzwedeler Sorgenkinder. 2019 soll die Piste komplett ausgebaut werden. Derzeit sucht die Stadt noch eine Firma für den großen Flickauftrag.

Salzwedel. Die Verwaltung hat Reparaturarbeiten im Stadtgebiet Salzwedel einschließlich der Ortsteile ausgeschrieben. Der Auftrag läuft ab 1. Januar kommenden Jahres und umfasst den Zeitraum bis einschließlich 31. Dezember 2019.

Auch ein Problem in Salzwedel: Abgesackte Gullys machen den Kraftfahrern zu schaffen.

Enthalten sind alle Straßenbaumaßnahmen im Rahmen von Reparaturen. Dazu gehören auch die Regenentwässerung und Asphaltarbeiten im Zuge der Verkehrssicherungspflicht. Von allem gibt es in Salzwedel reichlich zu tun. Paradebeispiel ist der Südbockhorn, der als Flickenteppich, Berg- und Talbahn teilweise einem Golfplatz gleicht. Allerdings sollte man die Löcher im Südbockhorn lieber nicht erwischen – das ist besser für Rad, Krad und Auto. Noch schlimmer sieht es auf der Lüneburger Straße aus. Doch dieser Piste ist nur mit einem grundhaften Ausbau beizukommen. Dieser ist beim Südbockhorn wenigstens schon in Sicht, ist sogar bei der Haushaltsvorausschau für 2019 geplant.

Die Stadt kann den Südbockhorn-Ausbau auch nur stemmen, weil der Altmarkkreis Salzwedel der Kommune finanziell tüchtig unter die Arme greift. Dafür setzt der Kreis Landesmittel ein. Die Gesamtkosten für den Südbockhorn-Ausbau belaufen sich auf 1,545 Millionen Euro. Die Stadt rechnet in der Finanzplanung im nächsten Jahr mit 645 750 Euro vom Altmarkkreis. Doch in dem Mehrjahresprogramm des Kreises taucht die Südbockhorn-Förderung erst 2019 auf. Der Kreistag hat die Zuschüsse für das kommende Jahr schon bewilligt. Die Gelder für 2018 würden ansonsten komplett vom Südbockhorn verschlungen werden.

Von Holger Benecke

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