Während die Nasa Bahnhöfe stilllegen will, setzt die DRE auf die Wiederbelebung von Strecken

„Strecke könnte freigegeben werden“

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Jahrelang wucherte Unkraut über die Bahnstrecke von Salzwedel nach Klötze. Die DRE will weiter Gestrüpp beseitigen und plant Reparaturen.

Salzwedel/Arendsee/Klötze. Wer bei einer Wanderung zufällig auf die Trasse der früheren Bahnstrecke Salzwedel-Arendsee stößt, kann sich kaum vorstellen, dass hier jemals wieder ein Zug rollen könnte.

Dichtes Gestrüpp wuchert über den Bahndamm, in manchen Abschnitten haben Metalldiebe sogar schon die Schienen herausgeschnitten. „Aber wenn der Wille da ist, dann ist es machbar, auf dieser Strecke wieder Züge fahren zu lassen“, sagt Gerhard Curth, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH (DRE). Während die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) ungeniert mit der Schließung kleiner Bahnhöfe auf der Strecke Salzwedel-Stendal kokettiert, steht auf der Agenda der DRE die Reaktivierung der stillgelegten Strecken Salzwedel-Klötze und eben Salzwedel-Arendsee. Während auf den 31 Schienenkilometern nach Klötze noch in diesem Jahr wieder Züge verkehren könnten, wäre die Route nach Arendsee nur mit größerem Aufwand wiederherstellbar. Denn neben dem „Schienenklau“ sind auch Hochwasserschäden entlang der Strecke ein Kostenfaktor.

Von Thomas Mitzlaff

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