Sanierung der K 1119 für Anwohner bei Nettgau eine Zumutung

Straße ist ab Dienstag frei

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Die Straßenmarkierungen auf der K 1119 zwischen Nettgau und Gladdenstedt sind schon aufgetragen. Die Bauarbeiter waren gestern noch mit der Befestigung des Randstreifens beschäftigt. Spätestens ab Dienstag soll der Verkehr dann wieder rollen.

Nettgau. Auf eine Geduldsprobe werden die Anwohner in Nettgau und Gladdenstedt mit der Sanierung der Kreisstraße 1119 zwischen den beiden Orten gestellt. „Für uns Bürger ist das eine Zumutung“, sagt Dietmar Schweigel aus Nettgau.

Er spricht vor allem im Namen der Feuerwehr, die bei möglichen Einsätzen große Umleitungsstrecken in Kauf nehmen muss. Allerdings scheint der Unmut bald ein Ende zu haben. Am Dienstag, 29. Oktober, ab 14 Uhr soll die Straße nach Angaben von Kreispressesprecherin Birgit Eurich für den Verkehr freigegeben werden – mit einem Monat Verspätung.

Dass es im Endeffekt so lange gedauert habe, ist für Dietmar Schweigel nicht nachvollziehbar. „Wir hatten doch offenes Wetter. Da ist überall viel gemacht worden“, erklärt der Nettgauer und hätte sich einen deutlich schnelleren Baufortschritt gewünscht.

Der Grund für die Verzögerung liegt allerdings zunächst bei einem Fehler der beauftragten Baufirma. Der Altmarkkreis hatte Ende September einen Baustopp verfügt, da die aufgebrachte Frostschutzschicht der Straße nicht in Ordnung gewesen sei. Das Material habe Mängel aufgewiesen. Anschließend sollten sogenannte Plattendruckversuche die Festigkeit der Straße prüfen und damit zog sich die Bauzeit bis Ende diesen Monats hin.

Mittlerweile liegt die Tragschicht und auch die Straßenmarkierungen sind schon aufgebracht. Die Baufirma war gestern allerdings noch mit Befestigungsarbeiten an den Straßenrändern beschäftigt.

Dietmar Schweigel berichtete in der Zwischenzeit gar von einem „Verkehrschaos“, insbesondere wenn Anwohner die Baustelle über die Straßen zum Glunz-Werk umfahren wollten. „Bei den vielen Lkw stand man dort richtig im Stau.“ Dieser Zustand dürfte ab Dienstag dann aber Geschichte sein.

Von David Schröder

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