Der Pfefferteich ist zugefroren / Stadt warnt vor dem Betreten der Eisfläche

Storch trotzt der Hundekälte

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Der zugefrorene Pfefferteich: Die umgekippte Weide (hinten) liegt seit 30. Mai 2017 im Gewässer.

Salzwedel. Der zugefrorene Pfefferteich hält einen Golden Retriever. Als sich das Frauchen des Hundes auf das Eis wagt, knirscht es gewaltig. Fluchtartig verlässt sie den Pfefferteich. Ja nicht darauf zu gehen, rät Salzwedels Stadtsprecher Andreas Köhler.

„Das Eis ist noch nicht dick genug. Es ist viel zu gefährlich, dort raufzugehen“, sagt Köhler. Die Salzwedeler Feuerwehr prüfe täglich die Eisdicke.

Der Storch Quax, der eigentlich das Weibchen „Quaxine“ ist.

Die Störchin „Quaxine“ im Salzwedeler Tierpark stakste gestern Morgen durch den Schnee in ihrem Gehege. Sie hat lebenslänglich. Das Tier kann nicht mehr fliegen, sagt Tierpark-Leiter Jens-Olaf Schawe. Er füttert das lädierte Tier mit Eintagsküken. Weil es die bald nicht mehr geben wird, bekommt der Storch demnächst mehr Fisch. Weil dem Vogel die Hand eines Flügels amputiert werden musste, wird er sich nie mehr in die Lüfte erheben können, sagt Schawe. Den Rest seines Lebens wird der Vogel im Salzwedeler Tierpark verbringen müssen. Weil der Storch auf einem Auge blind ist, krachte er wahrscheinlich im Flug gegen eine Wand und brach sich den Flügel.

Von Jens Schopp

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