Altmärkisches Kunstfestival geht in die fünfte Auflage

Startschuss für "Wagen und Winnen" fällt am Salzwedeler Bahnhof

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"(L)ost Paradies" lautet das Motto der fünften Auflage des Kunstfestivals "Wagen und Winnen".
  • VonChristian Ziems
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cz Salzwedel. Der hansestädtische Bahnhof, derzeit eine Baustelle, war am Dienstag die Kulisse für einen bunten Fototermin: Die Organisatoren des Kunstfestivals "Wagen und Winnen" läuteten die heiße Phase erwartungsgemäß und gewohnt kreativ ein.

Der Bahnhof, der aktuell saniert wird und später unter anderem auch ein Café beherbergen soll, ist der Eröffnungsort für das 5. Kunstfestival, das ab dem 8. September wieder Kunst in vielen Orten zeigt. Haupttage des Festivals sind der 9. und 10. September.

Wer sich bei "Wagen und Winnen" noch einbringen will, egal welches Genre, kann sich unter www.wagen-winnen-altmark.de anmelden. Das Festival wird auf den Landkreis Stendal ausgeweitet. 

Kunst im neuen Bahnhof

"(L)ost Paradies" lautet das diesjährige Motto von "Wagen und Winnen". Die Organisatoren erzählten gestern Details, während einige Meter weiter Baufachleute das Sagen haben. Zentrum der Veranstaltungsreihe soll wieder der Bahnhof werden – der derzeit im Auftrag von Besitzer Christian Schulz aus Tangermünde saniert wird. Auf die Frage, ob inmitten des Baugeschehens überhaupt Platz für Kreativität ist, gab es gestern ein Ja. 

Am Salzwedeler Bahnhof wird kräftig gewerkelt. Die Hauptarbeiten sollen bis zum Beginn des Kunstfestivals Wagen und Winnen am Freitag, 8. September, abgeschlossen sein.

„Soweit wir wissen, sollen die Arbeiten bis zu Wagen und Winnen abgeschlossen sein. Wenn nicht, können wir ins Nachbargebäude ausweichen, das ebenfalls dem Bahnhofsbesitzer gehört“, unterstrich Nadine Klingeberg vom Organisationsteam. Das Festival wird am Freitag, 8. September, um 19 Uhr eröffnet. Die Band Vladi Wostok wird wieder dabei sein. Sollte das geplante Bahnhofs-Café Anhalt bis dahin fertig sein, wird es eingebunden. Neu ist, dass jeder teilnehmende Künstler nicht nur einen kleinen Bereich, sondern einen ganzen Raum bekommen soll. Gäste können dann entscheiden, was ihnen am besten gefällt. Die drei schönsten Räume werden beim Abschluss des Festivals am 23. September prämiert. 

Hauptteil bleibt aber das erste Festival-Wochenende am Sonnabend, 9. und Sonntag, 10. September. Dann werden die Künstler, die Auszüge ihrer Werke im Bahnhof zeigen, die ganze Schaffenskraft an verschiedenen Orten der Altmark präsentieren. Und zwar jeweils von 11 bis 18 Uhr. Bislang stehen 26 Ausstellungen in 16 Städten und Dörfern mit regionalen sowie überregionalen Künstlern fest. Den Schwerpunkt bildet Salzwedel. Orte in den Einheitsgemeinden Klötze, Kalbe und Arendsee sowie der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf sind ebenfalls dabei. Die Stadt Gardelegen will sich auch beteiligen. Die Organisatoren denken aber noch weiter. Der Landkreis Stendal soll mehr mit eingebunden werden, damit es ein altmarkweites Festival wird.

Von Christian Ziems

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