Stappenbecker starb 1978 beim Fluchtversuch / Berliner schreibt Biografie

Wer kannte Rainer Burgis?

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An den Grenzsperranlagen kam Rainer Burgis aus Stappenbeck am 15. Oktober 1978 bei einem Fluchtversuch bei Mechau-Ritzleben ums Leben. Er wurde nur 20 Jahre alt. Der Berliner Zeitgeschichtler Prof. Dr. Stefan Appelius (kl. Bild) will Burgis´ Biografie schreiben.

Salzwedel / Ritzleben. Rainer Burgis aus dem Salzwedeler Ortsteil Stappenbeck wollte am 15. Oktober 1978 bei Mechau-Ritzleben über die innerdeutsche Grenze fliehen. Er starb 20-jährig durch eine Selbstschussanlage. Prof. Dr. Stefan Appelius ist Zeitgeschichtler und interessiert sich für die Geschichte des jungen Mannes, will seine Biografie schreiben. Dazu hofft der Berliner Politikwissenschaftler auf Hinweise.

Rainer Burgis ging in Salzwedel auf die Pestalozzi-Schule. Sein Grab auf dem Stappenbecker Gemeindefriedhof wurde bereits eingeebnet. Stefan Appelius, der über die ihm vorliegenden Stasi-Akten hinaus auf weitere Hinweise angewiesen ist, fragt: Wer kannte Rainer Burgis und hat vielleicht noch ein Foto von ihm? Und wer kennt den damals überlebenden Mit-Flüchtling Wilfried Senkel? Wer dem Professor bei seinen Recherchen helfen kann und möchte, sollte ihn unter Telefon 01 71-544 42 82 oder per E-Mail an stefan.appelius@gmail.com kontaktieren.

Wenn der Berliner Zeitgeschichtler seinen Aufsatz fertig hat, will er nächstes Jahr einen Vortrag über diese Geschichte in Salzwedel halten.

Von Ulrike Meineke

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