Vater fordert mobile Schutzhütte

Bushaltestelle verlegt: „Stadt lässt Kinder im Regen stehen“

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Salzwedel. „Die Stadt lässt die Kinder im Regen stehen“, ist Thilo Wiewall sauer. Es geht um den Schulbusverkehr. Durch Arbeiten an einem Haus an der Neutorstraße wurde die Bushaltestelle der Comenius-Schule an den Chüdenwall verlegt.

Und dort warten die Kinder und Jugendlichen bei Wind und Wetter ungeschützt auf die Busse, die sie nach Hause bringen sollen. Zum Beispiel die Tochter von Thilo Wiewall, die nach Siedenlangenbeck muss.

Wiewall hatte deswegen bei der Stadt nachgefragt, ob am Chüdenwall nicht wenigstens ein mobiles Bushäuschen aufgestellt werden könne. Zumal die Baustelle an der Neutorstraße noch bis zum 28. April und womöglich darüber hinaus ein direktes An- und Abfahren der Schulbusse von der Comenius-Schule verhindert. Und der April mit zu erwartenden Wetterwechseln steht vor der Tür. Logisch, dass sich Vater Wiewall wie auch andere Eltern Sorgen um ihre Kinder machen, die dann im Regen stehen müssen. Während der Schneefälle im Februar hatten sich die Jungen und Mädchen schon in der nahem Apotheke untergestellt.

Doch die Antworten aus der Stadtverwaltung, die der besorgte Vater zu hören kam, waren für ihn wenig erschöpfend. Man hätte keine Jeetze-Landschaftssanierung mehr und somit auch keine Buden, wurde ihm unter anderen gesagt. Auch auf die AZ-Nachfrage kam die übliche Standardantwort aus dem Rathaus: Die Anfrage sei an das zuständige Fachamt weitergeleitet worden. Dort werde geprüft und man melde sich, „sobald es weitere Informationen dazu gibt“. Das war vor zwei Tagen.

Von Holger Benecke

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