2. Altmark-Indoor-Cup der Red Dragons aus Arendsee / „Ronstar Imperium“ erfolgreich

Spritziges Paddelvergnügen

+
Viel Kraft und Teamwork war am Sonnabend im Becken der Salzwedeler Schwimmhalle gefragt. 19 Mannschaften kämpften beim Paddeln um jeden Meter. Natürlich stand bei allen der Spaß am nassen Vergnügen im Vordergrund.

Salzwedel. Die Spannung steigt, das Startkommando ertönt und schon spritzt das Wasser bis weit hinter den Beckenrand.

19 Teams kämpften am Sonnabend in teilweise sehr lustigen Verkleidungen um den Sieg beim 2. Altmark-Indoor-Cup der Drachenbootsportler der Red-Dragons aus Arendsee. Laute Anfeuerungsrufe, viel Spaß und feuchte Überraschungen gab es beim Turnier in einem Boot in der Salzwedeler Schwimmhalle.

Zwei Mannschaften, ein Boot und die Paddel in die entgegengesetzte Richtung – mehr brauchte es nicht bei der zweiten Auflage des Wasserspaßes. Das Team von Ronald Nehrkorn – genannt „Ronstar Imperium“ – hatte am Ende die Nase vorn und gewann den Supercup. Die Männer und Frauen aus Magdeburg setzten sich in der Finalrunde gegen die Elbpiraten Vietze, die Drachenwölfe des MTV Vorsfelde und die Fleetmarker Dampflok durch.

Den Supercup sicherte sich am Ende das „Ronstar Imperium“. So lautete der Teamname der Magdeburger, die wie Venedigs Gondoliere auftraten.

„Das war eine spaßige Veranstaltung und eine rundum gelungene Sache“, zog Maik Grimm von den Red Dragons ein positives Fazit des Wettkampftages. Mehr als 25 Mitglieder der Red Dragons sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Wasserspektakels. In der Frauenkonkurrenz gewannen dabei die Pizzapiratinnen aus Wittenburg, in der Jugendklasse siegte das Team „Die Jule“.

Freude bereitete den Veranwortlichen die gestiegene Teilnehmerzahl. Im Vorjahr waren „nur“ zwölf Teams ins Drachenboot gestiegen. „Wir wollen uns langsam mit dem Indoor-Cup etablieren“, betonte der Vereinsvorsitzende Maik Grimm. Nachholbedarf gab es aber auch noch: Nur wenige Salzwedeler Vereine stellten am Sonnabend eine Mannschaft.

Das bei den Rennen nicht der pure Ehrgeiz im Vordergrund stand, machten die späteren Sieger deutlich. „Wir wollen nicht Letzter werden“, sagte Ronald Nehrkorn noch während der Vorläufe.

Von David Schröder

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare