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Preis des Ukraine-Konflikts: Die Spirale beginnt sich, nach oben zu schrauben

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Von: Holger Benecke

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Tankstelle
Dunkle Wolken gestern über der Aral-Tankstelle: Dort gingen die Spritpreise durch die Zwei-Euro-Decke. © Benecke, Holger

Der Ukraine-Konflikt wirft seine Schatten bis in die alte Hansestadt. In Salzwedel kletterten die Spritpreise bei Aral über die Zwei-Euro-Grenze. Alle anderen blieben knapp darunter. Selbst der Diesel, der ohnehin höher besteuert ist, ging durch die Zwei-Euro-Decke.

Salzwedel – Die Preis-Anzeigentafeln an den Tankstellenzufahrten werden schon lange nicht mehr von den Pächtern gesteuert, die früher noch einen Preisrahmen hatten. Das läuft nun direkt von den Konzernen aus. Diese steuern die Anzeigetafeln online an und füttern diese direkt mit den verlangten Spritpreisen.

Ohnehin haben die Pächter überhaupt keinen Einfluss mehr. Und von den hohen Spritpreisen haben sie ebenfalls kaum etwas. Deren Einnahmen liegen bei um die 1,35 Euro pro 100 Liter verkauften Kraftstoffes.

Viele Menschen befürchten, dass dies erst der Beginn einer Preisspirale bei Kraftstoffen und anderen Energieträgern ist, die sich durch den Konflikt in der Ukraine und mit der Sanktionspolitik gegen Rußland in den nächsten Wochen und Monaten immer noch höher schrauben wird.

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