Fünf Zentimeter höher: Innenstreifen aus Beton gegossen

Solide Handarbeit in Salzwedel trotz schwerer Technik

Solide Handarbeit ist trotz schwerer Technik angesagt. Borde werden gesetzt.
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Solide Handarbeit ist trotz schwerer Technik angesagt. Borde werden gesetzt.

Salzwedel – Gestern wurde der innere Streifen um das Rondell des Schillerstraßenkreisels mit Beton gegossen. Zumindest im südlichen Bereich, der zum ersten Bauabschnitt der B 71-Sanierung gehört. Diese ist pünktlich angelaufen und liegt bislang auch im Plan.

Das Aufwändigste an der Gesamtmaßnahme ist der Schillerstraßenkreisel, dessen südlicher Teil im ersten und dessen nördlicher Teil im dritten Bauabschnitt saniert wird.

Im Kreisel wird der Bereich, der bislang als Sperrstreifen markiert war, nun durch den heutigen Betonaufguss um fünf Zentimeter über die Fahrbahn, die neuen Asphalt bekommt, erhöht. Das soll noch mehr vor einem Überfahren abschrecken. Auch die Borde werden ausgetauscht und durch neue ersetzt. Die Straßenbauer schwingen dort bereits die Hämmer.

Der 13 Jahre alte Asphalt ist abgefräst. 800 bis 900 Tonnen werden allein für den halben Kreisel benötigt.

In dem südlichen Kreiselabschnitt sowie im B 71-Ast in Richtung Aral-Tankstelle werden für die neue Fahrbahn fast 2000 Tonnen Asphalt nötig sein. Die Verkehrsinseln an den Kreiselzufahrten sollen mit grünem Grünasphalt ausgegossen werden. Durch die Farbe wird damit ein zusätzliches optisches Zeichen für die Kraftfahrer vor der Kreiselauffahrt gesetzt.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt werden voraussichtlich noch einen Monat lang dauern. Im zweiten Abschnitt sind dann die B 71-Teilstücke vom Schillerstraßenkreisel bis zur Brücke über die Amerikalinie und hinter der Brücke bis zum Lokschuppenkreisel dran. Dabei werden dann auch der nördliche Teil des Schillerstraßen- und der südliche Teil des Lokschuppenkreisels gleich mitgemacht. Dazu muss die Piste zwischen den beiden Rondellen komplett gesperrt werden. VON HOLGER BENECKE

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