Die Salzwedeler Volkssolidarität freut sich auf den Umzug in die neuen und hellen vier Wände am Südbockhorn

Für Senioren: Alles neu macht der Mai

Hereinspaziert: Das neue Domizil des Sozialzentrums der Volkssolidarität am Südbockhorn ist bezugsfertig. Birgit Schulze (links), Iris Schröter, Silke Guretzki, Margitta Fehse und Katharina Gose freuen sich auf ihren schönen und modernen Arbeitsplatz.
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Hereinspaziert: Das neue Domizil des Sozialzentrums der Volkssolidarität am Südbockhorn ist bezugsfertig. Birgit Schulze (links), Iris Schröter, Silke Guretzki, Margitta Fehse und Katharina Gose freuen sich auf ihren schönen und modernen Arbeitsplatz.

Salzwedel. Automatische Eingangstüren, große Fenster, lichtdurchflutete Räume, viel Platz und ein modernes Ambiente – darauf freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams des Sozialzentrums Salzwedel.

„Schöne Bedingungen und ein schönes Team, das macht Spaß“, freut sich die Pflegedienstleiterin Iris Schröter auf ihren neuen Arbeitsplatz am Südbockhorn.

„Langsam beginnt der Stress“, weiß Birgit Schulze, Koordinatorin des Zentrums. Der Umzug findet am kommenden Dienstag statt. Die Sozialstation und die Patientenversorgung laufen während des Umzuges nahtlos weiter. Wenn die Leitungen in der alten Stätte abgeschaltet werden, müssen die am Südbockhorn problemlos funktionieren. „Alles muss stimmen“, ist Schulze jedoch zuversichtlich.

Über eine Millionen Euro kostete der Neubau der früheren Außenstelle der Volkssolidarität. Eine genaue Zahl weiß Birgit Schulze nicht aus dem Kopf. Finanziert wurde das Projekt aus eigener Tasche und mit Hilfe von Fördermitteln des Landkreises.

„Es hat bisher schon Kraft gekostet“, weiß Iris Schröter. Kisten wurden nach und nach gepackt. Ein Lager mit Akten, das zwei Jahre lang nicht angefasst wurde, muss gesichtet und aussortiert werden. Noch sind die neuen Räume weitestgehend leer. Ein paar Sessel stehen schon in der Sozialstation. Fenster bis zum Boden beleuchten den Raum mit Tageslicht. Hier werden auch bald Demenzkranke betreut. „Das wird eine neue Herausforderung auf die wir uns freuen“, betont die Pflegedienstleiterin. Eine zentrale Küche im Untergeschoss verbindet die Räume der Sozialstation mit der Begegnungsstätte. Räumlich sind diese im Neubau nun voneinander getrennt. „Das ist wichtig für das Arbeitsklima“, erklärt die Koordinatorin. So müsse das Pflegepersonal nicht in andere Beschäftigungsangebote platzen. Jeder hat seinen eigenen Arbeitsbereich und die Arbeitswege sind kürzer.

Die Begegnungsstätte kann mit einer mobilen Trennwand in zwei einzelne Parzellen geteilt werden. So können beispielsweise Sportangebote und Kaffee und Kuchen gleichzeitig stattfinden. „Das ist wichtig, denn nach dem Sport muss man sich schließlich stärken“, scherzt die Leiterin der Begegnungsstätte, Margitta Fehse.

Der obere Bereich gehört dem Personal. „Hier können wir hingehen, wann wir wollen und sind ungestört“, freut sich Iris Schröter. Ein großer Schwesternraum mit kleiner Küche dient als Rückzugsort und Besprechungsraum. Eigene Büroräume ermöglichen den Leiterinnen und der Koordinatorin Platz für Besprechungen, Dienstberatungen und Fortbildungen. Ausserdem gibt es getrennte Umkleideräume für Pflegerinnen und Pfleger.

Doch der 1. Juni ist für Birgit Schulze noch „der absolute Grusel“. Dann beginnen neue Maßnahmen, erklärt die Koordinatorin. Drei neue Arbeitskräfte für die Begegnungsstätte müssen eingearbeitet werden. Und kurz darauf am Freitag, 5. Juni, eröffnet die Volkssolidarität offiziell das neue Sozialzentrum. Auch wenn der Stress wächst, hoffen Birgit Schulze und Iris Schröter, dass das neue Domizil einen regen Zuspruch findet. „Wir freuen uns auf jeden Fall auf neue und neugierig geblieben Gäste“. betont die Koordinatorin.

Von Eva Hahner

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