Badhersteller sucht Mitarbeiter

Seit zehn Jahren auf Erfolgskurs: Tairos in Pretzier will weiter expandieren

Die Tairos Fertigbad GmbH hat ihren Standort seit fast sieben Jahren in Pretzier am Meilenstein.
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Die Tairos Fertigbad GmbH hat ihren Standort seit fast sieben Jahren in Pretzier am Meilenstein.

Pretzier – Vor zehn Jahren hat die Tairos Fertigbad GmbH in einer kleinen Halle im Gewerbegebiet Gerstedter Weg in Salzwedel mit fünf Mitarbeitern angefangen. Der erste Auftrag: 53 Bäder. Diese wurden damals noch in Polen gefertigt.

Ein Jahrzehnt später verlassen das Tairos-Werk, das seit dem 15. November 2013 in Pretzier produziert, jährlich zwischen 1200 und 1500 Fertigbäder, ist Geschäftsführerin Telsche Bartels stolz.

80 Mitarbeiter aus 13 Gewerken sind daran beteiligt. Und es wird Verstärkung gesucht, denn Tairos will erweitern. Die Auftragsbücher sind voll. Derzeit wird an 118 Bädern in drei Hallen gearbeitet. „Wir wollen expandieren – die Branche ist zukunftsträchtig und die Jobs krisensicher“, sagt Telsche Bartels. Und ergänzt: „Großprojekte können ohne vorgefertigte Bäder gar nicht mehr umgesetzt werden.“

Pretzierer Qualität ist gefragt

Tairos-Geschäftsführerin Telsche Bartels und Produktionsleiter Bernd Paries sind stolz auf ihre Produktlinie, die von Standard bis luxuriös reichen.

Ein Fünf-Sterne-Hotel in Zürich, ein Studentenwohnheim in Freiburg, das Steigenberger in Braunschweig ... die Referenzliste kann sich sehenlassen. Und Tairos ist zu einer bekannten Marke avanciert. Der Betrieb ist auf dem neusten Stand der Kommunikationstechnik und Digitalisierung, Arbeitsgänge und die Arbeitsplätze selbst sind wesentlich verbessert worden, blickt die Geschäftsführerin zurück.

Der Weg dahin hat Telsche Bartels und ihr Team viel Arbeit gekostet, doch die Qualität und Zuverlässigkeit aus der Altmark hat sich durchgesetzt.

„Wir brauchen Machertypen“

Nun werden für weitere Großprojekte Installateure, Fliesenleger, Industrieelektriker, Sanitärfacharbeiter, Facharbeiter für Lagerlogistik und Metallbauer gesucht, die mit anpacken wollen. Auch ein weiterer Lehrling soll eingestellt werden, listet Personalchefin Gabriele Kurzke auf, die für Nachfragen unter Tel. (03 90 37) 95 75 20 zu erreichen ist.

In der Tairos-Produktion in Pretzier sind auch etliche Mitarbeiterinnen beschäftigt. „Wir würden gern auch wieder Frauen einstellen“, erinnert die Personalchefin daran, dass nach der Fricopan-Aufgabe in Immekath von Tairos Mitarbeiterinnen übernommen wurden.

„Wir suchen aber auch Vorarbeiter und Baustellenleiter mit Leidenschaft“, ergänzt Telsche Bartels, der eine Identifikation mit der Arbeit, dem Produkt und der Firma sehr wichtig ist. Aufgrund des Fachkräftemangels sind auch Quereinsteiger willkommen, die angelernt werden können. Auch ehemalige Selbstständige, die in einer verantwortungsvollen Position arbeiten wollen, sind willkommen. „Wir brauchen Machertypen im handwerklichen Bereich“, umreißt Telsche Bartels und nennt die Stichwörter Handarbeit, Präzision und Qualität.

Jobs mit Aussicht

„Sie erwartet ein langfristig gesicherter Arbeitsplatz. Alle unsere Mitarbeiter haben unbefristete Arbeitsverträge“, erläutert die Geschäftsführerin. Zudem ist die Tairos im betrieblichen Gesundheitsprogramm der Industrie- und Handelskammer. Dort läuft dreimal im Jahr eine Aktion, die im Anschluss individuell mit jedem Mitarbeiter ausgewertet wird. „Wir kümmern uns um die gesundheitlichen Belange unserer Mitarbeiter“, begründet Telsche Bartels.

Apropos Gesundheit – Stichwort Corona-Krise: „Wir konnten durcharbeiten. Es kam zu einigen Materiallieferengpässen und einige unserer ausländischen Mitarbeiter kamen nicht ins Land“, umreißt die Geschäftsführerin die Situation unter der Pandemie.

VON HOLGER BENECKE

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