Freibad schließt am 13. September

Schwimmhalle Salzwedel öffnet am 3. Oktober – Asbest-Antwort wird nachgereicht

Die Schwimmhalle öffnet am 3. Oktober. Der Badebetrieb soll durch die Dachsanierungsarbeiten nicht beeinträchtigt werden, heißt es aus dem Rathaus.
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Die Schwimmhalle öffnet am 3. Oktober. Der Badebetrieb soll durch die Dachsanierungsarbeiten nicht beeinträchtigt werden, heißt es aus dem Rathaus.

Salzwedel – Die Salzwedeler Schwimmhalle soll am 3. Oktober öffnen. Das hat Kirsten Schwerin von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit / Wirtschaftsförderung nun doch noch mitgeteilt.

Zugleich verweist sie auf die Corona-Pandemie und zu erwartende Einschränkungen: „Ein entsprechendes Hygienekonzept befindet sich in Erarbeitung, muss aber mit den Vorschriften der nächsten Eindämmungsverordnung des Landes abgeglichen werden. “ Letztere wurde für diese Woche angekündigt.

Das Freibad soll am 13. September schließen. Schwerin hebt hervor, dass sich die Badegäste dort bislang sehr gut mit der Corona-Situation arrangiert hätten.

Zurück zur Schwimmhalle: Deren Dach, das inzwischen 30 Jahre auf dem Buckel hat, hätte zwischen dem 23. März und dem 30. Juni saniert werden sollen. „Die mit dem Bau beauftragte Fachfirma befindet sich noch in Abstimmungen mit allen Beteiligten“, hieß es auf mehrere Anfragen immer wieder lapidar aus dem Rathaus. Ein Grund für den Nicht-Sanierungsbeginn wurde nicht genannt. Gemunkelt wird jedoch, dass Asbest die Ursache wäre.

„Mit Bezug auf die Anfrage zur vorgesehenen Dachsanierung der Schwimmhalle kann ich mitteilen, dass der Badebetrieb durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt wird“, so Kirsten Schwerin. Einen Termin nannte sie nicht. Nun, das werden die Salzwedeler Bürger ja dann schon sehen, wenn Bauarbeiter auf dem Dach der Schwimmhalle herumkrabbeln und 1800 Quadratmeter ab- und neu eindecken. Immerhin soll wohl an der Halle gearbeitet werden, wenn sich darin Badegäste aufhalten. Das könnte dann ab 5. Oktober geschehen oder aber auch in einer der nächsten Schwimmhallensaisons.

Auch zu allem Weiteren gab es keine Auskunft von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit / Wirtschaftsförderung. So zum Beispiel auch nach einer möglichen Asbest-verseuchung des letzten DDR-Baus seiner Art. Und wenn es diese gäbe, ob es möglicherweise Auswirkungen auf die Menschen gegeben habe, die dort drei Jahrzehnte lang geschwommen sind? Auch das blieb ohne Antwort. „Die weiteren Anfragen müssen noch geklärt werden, Antworten werden nachgereicht“, hieß es aus dem Rathaus. Zur Erinnerung: Die AZ-Anfragen stammen vom Montag vergangener Woche. Der Sanierungsbeginn sollte am 23. März sein. Und da ist das immer noch nicht geklärt? VON HOLGER BENECKE

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