Schwerer Lkw-Unfall im Altmarkkreis Salzwedel: Fahrer erleidet multiple Verletzungen

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Der Fahrer konnte sich aus dem Wrack offenbar noch selbst befreien, blieb dann neben dem Fahrzeug liegen.

Schwerste Verletzungen erlitt ein Lkw-Fahrer heute Morgen gegen 8.30 Uhr in der Westaltmark, genauer: zwischen Bonese und Schmölau.

pm/mdk Bonese/Schmölau: Etwa 500 Meter hinter Bonese war die Zugmaschine samt Aufleger verunglückt. Der Fahrer lag schwer verletzt neben seinem Fahrzeug. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass eine Sattelzugmaschine vom Typ Scania halb liegend, quer zur Fahrbahn stehend die Straße komplett blockierte. Die Rettungskräfte, Feuerwehr und Krankenwagen waren bereits vor Ort. Nach bisherigem Ermittlungstand kam der in Richtung Schmölau fahrende Lkw, der Sattelanhänger war mit Dachsteinen beladen, zunächst rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dabei mit zwei Straßenbäumen.

Der Lkw stellte sich den Unfall quer.

Als der Fahrer gegenlenkte, stellte sich der Sattelzug über die komplette Straße quer, kollidierte auf der linken Straßenseite mit einem Baum und blieb halb umgestürzt stehen. Der 42-jährige Fahrer schaffte es offensichtlich noch aus dem Fahrzeug zu klettern, blieb dann aber neben dem Fahrzeug auf der Straße liegen. Er erlitt schwere multiple Verletzungen und wurde mit einem herbeigerufenen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hannover gebracht.

Am Sattelschlepper entstand Totalschaden. Dieselkraftstoff war aufgelaufen und musste gebunden werden. Zum Einsatz kamen die Feuerwehren aus Lagendorf, Dähre und Bonese. Die Unfallstelle bleibt bis zur Bergung des Lkws voll gesperrt, der Straßenverkehr wird örtlich umgeleitet. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen gibt es keine weiteren Unfallbeteiligten, die Ermittlungen dauern an. Bei der Unfallaufnahme wurde polizeilich bekannt, dass es eine Ersthelferin gegeben haben soll, welche nicht mehr vor Ort war. Die Polizei bitte diese Zeugin, aber auch andere möglichen Unfallzeugen, sich im Polizeirevier Salzwedel, (0 39 01) 84 80, zu melden.

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