„Bürger haben entschieden“

Schnelles Internet: Land genehmigt finanzielle Grundlagen

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In Leerrohre kann Glasfaser verlegt werden. Der Zweckverband Breitband Altmark setzt auf Glasfasertechnik, um schnelles Internet möglichst breit vorhalten zu können. 

Altmark – „Die Bürger haben entschieden: Es geht weiter!“, „Fast geschafft“, „Bundesförderung steigt an“: Der Zweckverband Breitband Altmark veröffentlicht auf seiner Internetseite etliche Überschriften mit Erfolgsmeldungen.

Dazu gehört die Information, dass Ende des Jahres der Spatenstich für drei Projektgebiete (AZ berichtete) erfolgen soll. Es wurde auch veröffentlicht, welche Orte besonders hohe Quoten haben. Allerdings nicht die Dörfer mit geringer Beteiligung. In einigen altmärkischen Regionen gab und gibt es durchaus auch kritische Reaktionen. Der Verband hält am Ziel fest und hat dieses klar definiert: „Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) verfolgt die Strategie, die insbesondere dezentral gelegenen und unterversorgten Orte der 4700 Quadratkilometer großen Altmark mit einem zukunftsfähigen und flächendeckenden Glasfasernetz zu erschließen. “.

Um schnelles Internet bieten zu können, müssen finanzielle Grundlagen geschaffen werden. Diese sind im Haushalt 2019 verankert, der nun vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt genehmigt wurde. Das Zahlenwerk wird in den nächsten Amtsblättern beider Landkreise veröffentlicht, danach kann damit gearbeitet werden.

So fließen zum Beispiel knapp 1,6 Millionen Euro für Investitionen in die Kasse. Investiert werden sollen rund 7,1 Millionen Euro. Genehmigt werden mussten verschiedene Punkte, dazu gehören die Liquiditätskredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit in Höhe von etwa 5,1 Millionen Euro. „Mit der erreichten Anschlussquote zum letzten Stichtag der Vorvermarktungsphase ist der Weg nun auch haushalterisch für die weiteren Schritte frei“, wertet der Verband die vergangenen Wochen als Erfolg.

VON CHRISTIAN ZIEMS  

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