Schnelle Hilfe aus der Luft

Neue Drohne im Ordungs- und Umweltausschuss vorgestellt

Drohne
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Mit einer Wärmebildkamera und Scheinwerfern ist auch Dunkelheit kein Problem für das Fluggerät.
  • VonLydia Zahn
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Während des jüngsten Ordnungs- und Umweltausschusses des Altmarkkreises stellte Dezernent Hans Thiele die neue Drohne des Kreises vor. „Die ist um Klassen besser als die, die wir vorher hatten“, erklärte er stolz. Doch es blieb nicht nur bei Fakten und Zahlen, das Flugobjekt wurde auch zur Demonstration gestartet.

Altmarkkreis – Draußen war alles dunkel, die Sonne schon früh unter gegangen. Doch das sollte kein Problem für die neue Drohne des Altmarkkreises darstellen. Denn diese ist nicht nur mit Scheinwerfern, sondern auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet (siehe kleines Bild rechts unten). Damit konnte der Drohnenpilot über die Steuerung, die mit einem Bildschirm ausgestattet ist, trotz Dunkelheit alles sehen. Die Ausschussmitglieder waren fasziniert und konnten den Blick von dem Flugobjekt nicht abwenden.

Thiele zählte derweil die Vorteile der moderneren Variante – im Vergleich zur alten Drohne – auf. So besitzt sie einen Lautsprecher, womit nicht nur Ansagen durchgegeben werden können, sondern auch in Dauerschleife eingesprochene Sätze, wie zum Beispiel die Aufforderung, einen Bereich zu verlassen. Bei einer Evakuierung könnten also nicht nur die Menschen informiert werden, sondern auch ein Gebiet abgesucht, ob sich dort noch jemand aufhält.

Mit einer Wärmebildkamera und Scheinwerfern ist auch Dunkelheit kein Problem für das Fluggerät.

Außerdem sei das Flugobjekt regenfest und auch Qualm würde ihr kaum etwas ausmachen. Das sei vor allem bei Bränden ein Vorteil. Ebenso bei der Personensuche. Bis zu fünf Kilometer kann sich die Drohne vom Piloten entfernen, bei schwachem Akku komme sie sogar von alleine zurück. Mit vier Reserve-Akkus könne die Drohne „reintheoretisch rund um die Uhr fliegen“, erklärte der Kreis-Dezernent. „Sie ist also vielseitig einsetzbar.“

Der Vorgänger ist zwar erst drei Jahre alt, wie Thiele im Gespräch weiter ausführte, doch die Technik so schnell im Wandel, dass das alte Modell nicht mehr ausgereicht hätte. „Als wir die gekauft haben, war sie für den damaligen Stand gut ausgerüstet. Doch sie hatte kein Licht, nicht diese Reichweite und auch keine Wärmebildkamera“, schlüsselte der Dezernent weiter auf.

In der Tonne soll sie dennoch nicht landen. Was aber genau mit ihr passiert, stehe noch nicht fest.

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