Stürze beim Schulweg / Unfälle mit Verletzten / Kompletter Busstopp im Landkreis Stendal

Schlitternd auf den Straßen

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In Kuhfelde rutschte ein Ford Fiesta an eine Mauer. Konstruktion und Auto wurden beschädigt.

Altmarkkreis. Das Glatteis blieb nicht ohne Folgen: Auf den Schulwegen stürzten gestern Morgen mehrere Schüler. „Es gab aber glücklicherweise keine Knochenbrüche. Besonders mit dem Fahrrad war es schwierig“, so Norbert Hundt, Direktor der Salzwedeler Co-Schule.

Beim Busverkehr kam es zu geringen Beeinträchtigungen, die meisten Kinder und Jungendlichen erschienen pünktlich zum Unterricht. „Wir hatten keine nennenswerten Probleme“, unterstrich Heike Hermann, Direktorin der Lessing-Schule.

Anders sah es im Landkreis Stendal aus. Dort ging zeitweise gar nichts mehr. Bis 10.30 Uhr wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt. An den Bildungsstätten kamen bis zu 70 Prozent der Schüler nicht zum Unterricht. Der Altmarkkreis blieb von dieser extremen Glätte verschont. „Natürlich mussten unsere Fahrer aufpassen. Das Wetter lässt sich nicht ändern“, so Ronald Lehnecke, Geschäftsführer der Personenverkehrsgesellschaft Salzwedel. Kleinere Verspätungen gab es, größere Schwierigkeiten aber nur in Steimke. Dort konnten zwei Busse auf dem Kopfsteinpflaster zunächst nicht anfahren.

Kraftfahrer hatten auch in anderen Regionen Probleme. Einer Frau wurde das abschüssige Gelände der Kuhfelder Grundschule zum Verhängnis. Sie konnte den Ford gegen 7 Uhr nicht mehr rechtzeitig bremsen, der Pkw rutschte gegen eine Wand. „Verletzt wurde dabei niemand“, erklärte Gerd Schönfeld von der Salzwedeler Polizei. Anders sah es zwischen Schrampe und Schmarsau aus. Dort gab es drei Verletzte.

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