Ralf Kleinau aus Sienau kämpft seit Jahren gegen Lkw-Lärm – ohne Erfolg

Schlaf wird zur Mangelware

Flickenteppich Bahnübergang: Lkw, die die Schienen überfahren, rauben Ralf Kleinau Tag für Tag den Schlaf. Fotos (2): Koller

Sienau. „Ich kann froh sein, dass mein Haus auf einem Feldsteinfundament gebaut ist“ sagt Ralf Kleinau aus Sienau und richtet einen besorgten Blick aus dem Fenster.

Nur 30 Meter von seinem Eigenheim entfernt, liegt ein alter Bahnübergang, über den Tag für Tag und Nacht für Nacht dutzende Brummis und Pkw brettern. Und dabei ist der Begriff „brettern“ nicht weit hergeholt. Denn: Mittlerweile haben sich Risse an der Außenfassade und auf der Terrasse gebildet. Ralf Kleinau führt dies auf die immer wiederkehrenden Erschütterungen der Laster zurück. Seit mehr als zweieinhalb Jahren macht er auf das Problem der maroden Übergänge aufmerksam. Bisher ohne Erfolg.

Bereits im Juni 2011 berichtet die AZ über den Fall. Damals wurde die für die Bahnstrecke zuständige Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) dazu aufgefordert, die Löcher neben den Schienen zu flicken. Dies wurde unverzüglich getan, doch nach zwei harten Wintern bröselt die „Paste“, wie Ralf Kleinau sagt, wieder aus den Fugen – und das Gepolter geht in die nächste Runde.

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Von Steffen Koller

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