Gefährlichste Kreuzung im Kreis soll entschärft werden

Schilder und Bremsen

+
Peter Klahs.

hob Salzwedel. Wie lässt sich die gefährlichste Kreuzung im Altmartkkreis (B 71 /Engersen) am schnellsten entschärfen? Das war das einzige Thema, das die Verkehrsunfallkommission gestern während ihrer Dringlichkeitssitzung diskutierte.

Mit dabei: Die Straßenbaulastträger von der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) Manfred Krüger (B 71) und Sachgebietsleiterin Simone Dräger vom Altmarkkreis (K 1086).

Eine endgültige Lösung konnte die Runde trotz detaillierter Diskussion nicht präsentieren. Vorerst soll die Geschwindigkeit im Bereich der Kreuzung auf 70 Stundenkilometer reduziert werden. Weiterhin sollen große Warntafeln auf den Unfallschwerpunkt hinweisen. Eine Lösung, mit der auch die Verkehrspolizei gut leben kann. Deren Chef, Oberkommissar Peter Klahs, und die Unfallkommission haben mit ähnlichen Lösungen bereits die Unfallschwerpunkte an der B 188 bei Gardelen (Ackendorf und Weteritzer Landstraße) entschärfen können.

In die Fahrbahn der Kreisstraße soll, aus Richtung Zichtau und Engersen kommend, vor den ständig missachteten Stoppschildern vor der B 71 eine sogenannte optisch-akustische Bremse eingebaut werden. Dabei handelt es sich um mehrere hintereinander quer auf die Fahrbahn aufgebrachte erhöhte Fahrbahnmarkierungen. Dieser Vorschlag kam von LSBB-Planern. Die Behörde hatte ein Ingenieurbüro mit der Untersuchung der Kreuzung beauftragt. Deren Vertreter präsentiert gestern die Lösungsvorschläge.

„Eine bauliche Veränderung ist kurzfristig nicht umzusetzen, bleibt aber als langfristige Option auf unserem Tisch“, kommentiert Oberkommissar Klahs im Anschluss an die Zusammenkunft. Aussehen könnte das wie folgt: Die Kreisstraßen werden versetzt, sodass keine Kreuzung mehr existiert, sondern lediglich zwei voneinander versetzte B 71-Aufmündungen. Dies braucht allerdings seine Zeit: Stichwort Grunderwerb durch den Straßenbaulastträger.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare