64 kamen nicht, 2 dagegen, 18 unterstützen einzigen Kandidaten

CDU schickt Peter Fernitz ins Bürgermeister-Rennen

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Dr. Bernd Kwiatkowski (v.r.) und Doris Balsat gratulierten Peter Fernitz, der am Donnerstag in Salzwedel von der CDU offiziell zum Bürgermeisterkandidaten nominiert wurde.

hob Salzwedel. Wahlmüdigkeit auch bei der CDU: Zur Kür des Bürgermeisterkandidaten der Partei kamen von den 84 eingeladenen Parteifreunden gerade einmal 20 am Donnerstag in die Gastwirtschadt „Eisen-Carl“. Und zwei von ihnen versagten Peter Fernitz ihre Stimme.

18 hingegen wollen, dass der 61-jährige Sienauer neuer Bürgermeister der Stadt Salzwedel wird.

Unterstützung bekam Fernitz auch via E-Mail vom CDU-Landtagsabgeordneten Jürgen Stadelmann, der derzeit auf Rügen weilt. Und der ist der Meinung, dass „die Zeichen noch nie so günstig standen, dass wir das Rathaus wieder erobern“. Er lobte an Fernitz dessen direkte Art, und dass er sein Mäntelchen nicht nach dem Wind hänge. Stadelmann: „Zeigt den Sabines dieser Welt den schwarzen Peter“, mailte Stadelmann. Und setzte mit Blick auf die Wahl am 22. Februar noch eins drauf: „Es gibt keinen Zweifel daran, dass auch Landrat Michael Ziche in seinem Amt bleibt. Er ist der beste Landrat in Sachsen-Anhalt.“

CDU-Mann Lothar Heiser haderte mit der geringen Beteiligung seiner Parteifreunde gerade bei „einer Versammlung in Vorbereitung auf die Ablösung der jetzigen Oberbürgermeisterin“. Er resümierte: „Peter hat sich Mühe gegeben aber nicht alle erreicht.“ Zudem saßen Heiser zu wenig junge Leute im Saal: „Im Stadtrat ist die alte Garde, die Zeit hat für kommunalpolitische Arbeit“, machte der Ruheständler deutlich. Reinhold Butze sieht es positiv.

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