Kloster Dambeck wird neu elektrifiziert / Dacharbeiten an Propstei

Mit Schaufel und Spaten

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Prior Jens Bauer (l.) und zahlreiche Helfer verlegten gestern Kabel auf dem Dambecker Klostergelände. Dadurch sollen künftig weite Teile der Anlage elektrifiziert werden. Die alten Kabel sind mehr als einhundert Jahre alt.

Amt Dambeck. Die Klosterbewohner, Freunde und Helfer haben gestern neue Stromkabel im Kloster Dambeck verlegt. Mit Schaufeln und schwerer Technik machten sich die Anwesenden um Prior Jens Bauer und Klosterbeiratsmitglied Kornel Philippi an die Arbeit.

Fünf Unterverteiler sollen künftig das gesamte Kloster mit Energie versorgen, nachdem bislang nur das Wirtschaftsgebäude und Teile des Stalls elektrifiziert waren.

Das Material stammt größtenteils aus Spenden. Etwa 700 Euro fehlen noch. Im vergangenen Oktober waren 600 Meter Kabel durch eine italienische Firma angeliefert worden. Der Klosterbeirat hatte sich zuvor zwei Jahre darum bemüht.

Unterdessen laufen die Planungen für den Erhalt der Propstei weiter. Der zuständige Architekt hole derzeit die Angebote ein, informierte Prior Jens Bauer. Mit dem Dach soll es noch in diesem Jahr vorangehen. Wenn das Gebäude gesichert ist, könnte es einmal ein Museum für Klostergeschichte beherbergen, erfuhr die AZ.

Eine andere Baustelle ist der Turm der Klosterkirche. Dieser muss restauriert werden und ist daher noch immer eingerüstet. Auch wenn der Turm dort eigentlich gar nicht hingehört. So etwas gebe es auf Klosterkirchen nicht, so der Prior.

Von Jens Heymann

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