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Sankt-Georg-Straße in Salzwedel wird zur Winterbaustelle

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Von: Christian Reuter

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Baustelle
Die Avacon lässt in der Sankt-Georg-Straße in Salzwedel unter anderem ein neues Niederspannungskabel verlegen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die Bauarbeiten werden sich noch bis ins neue Jahr hinziehen. © Christian Reuter

Seit September wird in der Sankt-Georg-Straße in Salzwedel gebuddelt: Im Auftrag der Avacon werden dort Kabel verlegt. Eigentlich sollten die Bauarbeiten nach drei Monaten beendet sein, also bis Ende November. Doch noch ist kein Bauende in Sicht. Die AZ erkundigte sich bei der Avacon nach dem aktuellen Stand auf der Baustelle.

Salzwedel. „Die Baumaßnahme kann in diesem Jahr leider nicht abgeschlossen werden. In den nächsten Tagen werden wir die Baustelle winterfest machen, die Oberflächen, soweit das möglich ist, schließen und die Restarbeiten im ersten Quartal des kommenden Jahres fertigstellen, sofern die Witterung das zulässt“, teilte Corinna Hinkel, Unternehmenssprecherin der Avacon Netz GmbH, mit.

Stromkabel, die verlegt werden
An einigen Stellen sind Stromkabel zu sehen. © Christian Reuter

Die Avacon verlege in der Sankt-Georg-Straße zur Netzverstärkung ein neues Niederspannungskabel, um die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen. Auch die Hausanschlüsse würden in dem Zuge erneuert und auf den Stand der Technik gebracht. Zudem sei eine neue Trafostation gestellt worden. „Der größte Teil der 500 Meter langen Kabelstrecke ist schon verlegt, auch ein Teil der Hausanschlüsse wurde bereits erneuert“, informierte Hinkel. Die Avacon investiere in die Baumaßnahme rund 180.000 Euro.

Aufgerissener Gehweg
Teilweise wurden die Kabel bereits verlegt und die Gräben mit Erde gefüllt. Es fehlen noch die Pflastersteine. © Christian Reuter

Eine Anwohnerin der Sankt-Georg-Straße berichtete davon, dass die Lastkraftwagen oft an den Häusern vorbeirasen würden. Dies stelle nicht nur eine Lärmbelästigung dar, sondern auch die Gebäude würden darunter leiden. So zeigten sich in ihrer Wohnung bereits Risse, erklärte die Frau. Die Polizei müsste in der Straße öfters die Geschwindigkeit kontrollieren, lautet ihr Appell an die Ordnungshüter. Außerdem stört sich die Anwohnerin daran, dass die Straßenreinigung nicht ordnungsgemäß erfolge. Die Gebühren dafür müsse sie aber trotzdem bezahlen.

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