Kneipennacht im März

Zehn Wirte machen bislang bei der Salzwedeler Kneipennacht mit

  • VonArno Zähringer
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Zehn Wirte aus Salzwedel haben für das nächste Jahr viel vor: Sie planen für Sonnabend, 5. März 2022, eine Kneipennacht in der Hansestadt Salzwedel. Die Idee dazu hatten engagierte Gastwirte bereits im Januar 2020.

Salzwedel – Zehn Wirte aus Salzwedel haben für das nächste Jahr viel vor: Sie planen für Sonnabend, 5. März 2022, eine Kneipennacht in der Hansestadt Salzwedel. Die Idee dazu hatten einige engagierte Gastwirte bereits im Januar 2020, als sie sich das erste Mal wegen des Projekts trafen. Auch ein Termin war schnell gefunden. Am 10. April sollte die Kneipennacht wiederbelebt werden, doch wegen der Corona-Pandemie musste das Vorhaben schnell begraben werden.

In der vergangenen Woche haben Nils Krümmel und weitere Branchenkollegen (Uwe Schwieger, Lutz Winkelmann sowie Stefan Muchow) im Crazy World die Idee der Kneipennacht wieder aus der Versenkung hervorgeholt. Und sie sind bereits nach einer Stunde ziemlich konkret geworden. Terminiert ist das Ereignis auf Sonnabend, 5. März, dauern soll das Event von 20 bis 1 Uhr. Zur richtigen Partyzeit also. Geplant ist, im Vorverkauf 15 Euro für die Eintrittskarte zu verlangen, an der Abendkasse soll der Eintritt 18 Euro kosten. Festgelegt ist dabei allerdings noch nichts. Zusätzlich sollen die Partygäste Armbänder mit der Aufschrift „Salzwedeler Kneipennacht 2022“ erhalten. Eintrittskarte sowie Bändchen berechtigen zum Eintritt in alle teilnehmenden Kneipen.

Musikalische Vielfalt angesagt

Und das sind bislang zehn an der Zahl. Nach Aussage von Nils Krümmel (Grüne Laterne) haben auch Amadeus, Bartelskamp, Bürgermeisterhof, Lutzes Butze, Crazy World, Hanseat, Stadtmitte, Freizeit- & Eventcenter und die Kickerfreunde (Eskadron) ihre Teilnahme zugesagt. Alle, die mitmachen, sind für das musikalische Angebot selbst verantwortlich. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass so ziemlich alle Musikrichtungen von Rock bis Pop, Beat, Country. Blues- und Deutschrock, aber auch Ska oder Metal vertreten sein dürften. Vielfalt ist also angesagt, die mit dazu beitragen soll, so viele Menschen wie möglich in die Hansestadt zu locken.

Die Einnahmen aus den Eintrittskarten (mindestens 800 Stück sollen verkauft werden) werden dazu verwendet, sämtliche Kosten wie Ordner, Plakate und Werbung zu finanzieren. In welcher Höhe es Zuschüsse für die Wirte geben wird, schließlich müssen sie bei den Bands finanziell in Vorleistung gehen, steht noch nicht fest, berichtet Nils Krümmel. Aber auch darüber würde man sich noch einig werden. Denn in der nächsten, spätestens aber in der übernächsten Woche wollen sich die Kneiper erneut treffen, um weitere Nägel mit Köpfen machen zu können.

Das wird auch nötig sein, denn wenn alles wie geplant über die Bühne geht, soll bereits am Mittwoch, 1. Dezember, mit dem Kartenvorverkauf begonnen werden. Und natürlich sind die Wirte noch auf der Suche nach Unterstützern, die eventuell einen Shuttle-Bus sponsern wollen. Deshalb soll in den nächsten Tagen auch die PVGS angesprochen werden, die vor Jahren auch die „Nacht der Nächte“ der Werbegemeinschaft unterstützt hatte.

Bereicherung für die Stadt

Deren Chef Jost Fischer freut sich, dass die Gastronomen das Heft in die Hand nehmen. Schließlich hatte die Werbegemeinschaft vor einiger Zeit angekündigt, die Kneipennacht auferstehen zu lassen. „Das ist eine tolle Idee und eine Bereicherung für die Stadt“, sagte Fischer.

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