THW schickte Führungsstab in südliche Krisenregion

Salzwedeler helfen im Flutgebiet

THW
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Zugführer Constantin Chmelka (l.), sein Kfz-Experte Valentin Georg und Zugtruppführer Stefan Sachser (nicht im Bild) rückten am Dienstag ins Hochwassergebiet ab.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Der Kampf gegen die Schäden des Hochwassers und die Aufräumarbeiten im Süden der Republik sind immer noch in vollem Gange. Nach den Sanitätern vom DRK Kreisverband Salzwedel ist am Dienstag eine kleine, drei Mann starke Einsatzgruppe des Technischen Hilfswerkes (THW) vom Ortsverband Salzwedel im Heerlager der Helfer auf dem Nürburgring eingetroffen.

Salzwedel / Ahrweiler – Von dort aus ging es gleich in den harten Einsatz bei Ahrweiler, wo die Salzwedeler ihre Kameraden von anderen THW-Einheiten ablösten, die seit Tagen vor Ort sind.

Constantin Chmelka (l.) und Valentin Georg bei der Einsatzbesprechung an ihrem Führungspunkt im Ahrtal.

Zugführer Constantin Chmelka ist mit seinem Zugtruppführer Stefan Sachser und dem Kfz-Spezialisten Valentin Georg im Krisengebiet. Die drei versierten Helfer aus der Hansestadt sind alles gestandene THW-Leute und haben bereits ähnliche Einsätze auf dem Buckel. Deshalb sind ihre Erfahrungen in Ahrweiler gefragt. „Wahrscheinlich werden wir erst einmal eine Woche lang hier in Ahrweiler bleiben“, berichtete Zugführer Chmelka nach der ersten Einsatzbesprechung gleich nach Ankunft im Krisengebiet. Die Salzwedeler werden dort als Führungskomponente dringend gebraucht, um die Aufräumarbeiten zu koordinieren. Zunächst lösen sie in der Grafschaft Leimersdorf die bisherige Einsatzstelle des THW Calbe ab.

An der Einsatzstelle im Ahrtal.

Inzwischen ist beim THW in Salzwedel eine Voralarmierung für den Technischen Zug eingetroffen. Damit steht aber noch nicht fest, ob die Männer auch wirklich in den Einsatz müssen.

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