Salzwedeler Berufsschüler beim Aktionstag des ADAC

Am Anfang fanden sie's noch lustig – dann kam der Schock

Weg mit dem Handy im Straßenverkehr. Der Aktionstag „Wait a minute“ kurz „WAM“ vom ADAC zeigte den Schülern der Salzwedeler Berufsschule Risiken im Straßenverkehr auf. Insgesamt gab es zwölf Stationen.
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Weg mit dem Handy im Straßenverkehr. Der Aktionstag „Wait a minute“ kurz „WAM“ vom ADAC zeigte den Schülern der Salzwedeler Berufsschule Risiken im Straßenverkehr auf. Insgesamt gab es zwölf Stationen.
  • VonPaul William Hiersche
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Salzwedel – Eine kurze Unaufmerksamkeit kann bei 100 Kilometer pro Stunde (km/h) am Lenkrad fatale Folgen haben.

Besonders der Tote Winnel an den Karrossen, in denen ein Fahrer keine Sicht auf das Geschehen um sein Fahrzeug herum hat, gehören mit zu den häufigsten Unfallursachen. Zu schnelles Fahren steht an erster Stelle. Der gestriege Aktionstag „Wait a minute“ kurz „WAM“ an der Salzwedeler Berufsschule, der durch den ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt organisiert wurde, sollte die jungen Erwachsenen dazu sensibilisieren, im Straßenverkehr besonders achtsam zu sein.

Karl-Heinz Pinkpank und Larissa Gogolin vom ADAC stehen vor dem Schrott-Smart. Ein gruseliger Anblick.
Es ist nicht das Fahrgeschäft Breakdance vom Rummel: Die Berufsschüler Devon Scheffler (l.) und Luca Schiffke sitzen gerade in einem Überschlagsimulator. Dieser soll den Nutzen von Sicherheitsgurten aufzeigen.

Was am Anfang die Berufsschüler noch lustig fanden, entwickelte sich nach einigen Stationen in starkes Grübeln. „Einige waren echt schockiert, als sie den total zerstörten Smart gesehen haben“, schilderte Karl-Heinz Pinkpank vom ADAC. Interessant: Die häufigste Frage, die von den Schülern gestellt wurde, war: Wie hoch ist das Bußgeld, wenn ich geblitzt werde? „Viele können den Bremsweg und die Geschwindigkeit nur sehr schlecht einschätzen“, so Pinkpank zur Altmark-Zeitung.

Insgesamt gab es gestern zwölf Stationen, an denen sich die jungen Erwachsenen über die Gefahren im Straßenverkehr informieren konnten. Neben einem Überschlagsimulator, gab es auch einen Parkour, der mit einem Go-Kart abgefahren wurde. Dabei sollte der Fahrer mit dem Handy spielen. Dadurch wurde den Teilnehmern bewusst, wie sehr dies am Steuer ablenken kann.

Wie ist die Motorik, wenn ich getrunken habe? Dank einer speziellen Brille konnte dies beantwortet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz beteiligte sich ebenfalls mit Stationen. An denen konnten sich die Berufsschüler darüber informieren, was bei einer Ersten Hilfe wichtig ist.

VON PAUL WILLIAM HIERSCHE

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