Unterrichtsstart für die Grundschüler im Mehrgenerationenhaus / Container noch nicht fertig

Salzwedel: „Wir nehmen es als Abenteuer“

Die neuen Klassenräume für die Perver-Grundschüler: Bis die Bildungseinrichtung an der Sankt-Georg-Straße in Salzwedel renoviert ist, werden die Schüler im Mehrgenerationenhaus und Containern auf dem Areal unterrichtet.
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Die neuen Klassenräume für die Perver-Grundschüler: Bis die Bildungseinrichtung an der Sankt-Georg-Straße in Salzwedel renoviert ist, werden die Schüler im Mehrgenerationenhaus und Containern auf dem Areal unterrichtet.

Salzwedel – Die Perver-Grundschule in Salzwedel wird renoviert. Die Arbeiten an der Elektroinstallation sind in vollem Gang. Außerdem werden die Klassenraumdecken erneuert und Brandschutztüren eingebaut.

Begonnen haben die Bauarbeiten an der Sankt-Georg-Straße bereits mit Beginn der Sommerferien.

Weil die Schüler während der Renovierung im Gebäude nicht unterrichtet werden können, zogen sie zum gestrigen Schulbeginn in die leer stehende Hälfte des Mehrgenerationenhauses (MGH) an der Sonnenstraße um. Da jedoch nicht nur die Perver-Grundschüler in diesem Gebäude den Lernstoff vermittelt bekommen sollen, sondern auch die Schüler der Lessing-Grundschule – nach den Winterferien hinzukommen – wurden zusätzlich Container auf dem Areal des MGH aufgestellt.

Noch ein großes Durcheinander: Die Bauarbeiten im Schulgebäude an der Sankt-Georg-Straße laufen.

Laut Plan sollte das bereits zwischen dem 10. und 16. August passieren. Aufgebaut wurden die Container aber erst am Mittwoch und die Anschlussarbeiten ziehen sich hin. Was für Lehrer und Schüler zu einer Herausforderung im Unterricht wurde. „Es ist zu laut. Man kann kein Fenster öffnen. Und bei so vielen Schülern in einem Raum geht das nicht. Deshalb haben sie heute schon um 11 Uhr Schluss gehabt“, erklärte Perver-Schulleiterin Angela Ritter-Hundt gestern im Gespräch mit der AZ. Weiter: „Und morgen gehen die Kinder ins Kino. So haben wir die zwei Tage gut überbrückt.“ Denn bis Montag sollen die Container bezugsbereit sein.

Für die erste und zweite Klasse geht es in die Container-Schule, während die dritte und vierte Klasse im Gebäude bleibt. „Für die Schüler sowie für uns ist das alles neu. Deshalb haben wir den Kindern gesagt, wir nehmen es als Abenteuer“, verriet Angela Ritter-Hundt auf Nachfrage.

Bis August 2021 sollen die Arbeiten an beiden Grundschulen beendet sein. Danach geht es wieder zurück ins gewohnte Lernumfeld. VON LYDIA ZAHN

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