Fertiger ist drei Tage lang im Einsatz / Freigabe zum Jahresende

Salzwedel: Schwarze Decke für die Piste

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Gestern begann der Einbau der Schwarzdecke auf der Altperverstraße. Das dauert bis morgen.

Salzwedel – Seit gestern brummt der Fertiger auf der Altperverstraße. Mitarbeiter der Firma Galeiwa sind dabei, dort Schwarzdecke einzubauen.

Dazu wurde auf dem gesamten 370 Meter langen Abschnitt zwischen Einmündung Chüdenwall und Perver-Kreisel eine zehn Zentimeter starke Tragschicht aufgebracht.

Polier Hans-Joachim Glende (r.) und Vorarbeiter Frank Große haben an der Altperverstraße ein dickes Pensum zu schaffen. Zum Jahresende soll die Piste freigegeben werden.

Heute geht es weiter mit großem Einsatz: Dann werden sechs Zentimeter Binder auf der Tragschicht verarbeitet. Morgen folgen dann noch einmal vier Zentimeter Deckschicht, erläuterte Polier Hans-Joachim Glende. In den Binder werden auch gleich die Schachtringe für die Gullys mit eingebaut. Diese müssen danach wieder gelöst werden, um sie dann endgültig in die Tragschicht mit einzubauen. Dadurch sollen die Gullys so plan wie möglich mit der Fahrbahn liegen. Für alle Arbeiten gilt: Immer vorausgesetzt, Regen macht den Tiefbauern keinen Strich durch die Rechnung. Denn bei solcher Witterung kann keine Schwarzdecke gefahren werden.

Deshalb arbeiten die Männer mit Hochdruck. Denn für die Altperverstraße soll bereits zum Jahresende die Verkehrsfreigabe erfolgen, sagte Stadtsprecher Andreas Köhler auf Nachfrage der AZ. Für die Arbeiter ist das mehr als ein straffer Zeitplan. Ursprünglich sollte die Altperverstraße schon zum Ende dieses Monats, also am 30. November, fertig sein. Doch es gibt noch jede Menge zu tun, denn die Avacon, die erst später in das Baugeschehen eingebunden wurde, buddelt noch an den Gehwegen, die die Galeiwa-Männer schon längst gepflastert haben wollten. Weiter müssen noch einige Borde gesetzt werden, auch Parkflächen sind zu pflastern und einige Abschnitte Bürgersteig auch, fasste Glende das Arbeitspensum, das noch vor seiner Truppe liegt, zusammen.

VON HOLGER BENECKE

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