Einwohnerstatistik

Salzwedel schrumpft, die Dörfer wachsen

Salzwedel
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In Salzwedel sind 2021 mehr Menschen gestorben als geboren worden.
  • VonLydia Zahn
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Die Einwohnerzahl in der Hansestadt sinkt, auf den Dörfern steigt sie minimal. Das zeigt die Statistik der Stadt.

Salzwedel – Die Zahl der Geburten nimmt weiter ab, die der Sterbefälle zu. Ähnlich sieht es bei Zu- und Wegzügen aus. Konkret heißt das für die Einheitsgemeinde Salzwedel, dass die Bevölkerungszahl weiter sinkt – von 23 857 auf 23 610, also um 247 Personen. Bei den ausländischen Einwohnern sieht es anders aus. Dort wiegt der Nachwuchs mit 21 die 5 Verstorbenen locker auf.

Im Jahr 2021 starben 363 Menschen in der Einheitsgemeinde Salzwedel, also 38 mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus der Einwohnerstatistik der Hansestadt hervor. So auch, dass 34 Babys weniger geboren wurden (144) als noch 2020 (178). Auch das Wanderungssaldo, welches sich aus den Zu- und Wegzügen ergibt, liegt bei minus 28. Das heißt, die Einwohnerzahl nimmt wie in den vergangenen Jahren weiter ab – zumindest in der Kernstadt.

Denn ein Blick zu den Dörfern zeigt erfreulicherweise ein anderes Bild. Zwar entschieden sich 106 Menschen aus 23 der 48 Ortschaften wegzuziehen, dennoch überwiegen die Zu- die Wegzüge (127) etwas. Somit ist die Einwohnerzahl der Dörfer sogar um 2 gestiegen. Dabei stechen vor allem Chüttlitz mit 23 und Pretzier mit 10 neuen Bewohnern hervor. Die Gegenseite bilden Stappenbeck mit 13 und Cheine mit 11 Bürgern weniger.

In der Kernstadt leben nach wie vor mehr Frauen (8260) als Männer (7902). In den Dörfern ist es anders herum. Der Anteil der Männer ist dort höher – 3791 gegenüber 3657 Frauen. Bei Menschen mit anderen Nationalitäten liegt die Männerquote sogar bei 59,4 Prozent. Der Anteil der Ausländer ist im Vergleich zu 2020 übrigens nicht weiter angestiegen – der Wert stagniert bei 6,7 Prozent. 2019 lag dieser bei 6,2 Prozent.

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