Ruf nach Feuerwerksverbot

Salzwedel: Linke-Stadtratsfraktion will Böllern in der Innenstadt untersagen lassen

Nach dem Brand des Wohnhauses und Geschäftes an der Holzmarktstraße: Weil der Verdacht auf Pyrotechnik als Ursache fällt, gibt es nun die Forderung, das Zünden von Feuerwerk in der Salzwedeler Innenstadt zu verbieten.
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Nach dem Brand des Wohnhauses und Geschäftes an der Holzmarktstraße: Weil der Verdacht auf Pyrotechnik als Ursache fällt, gibt es nun die Forderung, das Zünden von Feuerwerk in der Salzwedeler Innenstadt zu verbieten.

Salzwedel – Die politische Konsequenz aus dem Brand eines Antiquitätenladens an der Holzmarktstraße in Salzwedel in der Silvesternacht hat nicht lange auf sich warten lassen.

Die Stadtratsfraktion der Linken hat den Vorschlag gemacht, das Abbrennen von Feuerwerk in der Innenstadt (innerhalb der Stadtmauern) zu verbieten. Das Einhalten soll die Stadtverwaltung durchsetzen und Verstöße mit „empfindlichen Strafen“ ahnden.

„Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern stellt in Salzwedel mit seiner dichten, historisch wertvollen Fachwerkbebauung eine enorme Brandgefahr und damit auch eine Gefahr für Leib und Leben der Bürger der Hansestadt dar“, begründet Stadtrat Marco Heide das Ansinnen seiner Fraktion. Zum Schutz von Gesundheit und Eigentum müsse das Abbrennen von Feuerwerk verboten werden.

Bei dem Feuer am Silvesterabend war ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt. Dass Pyrotechnik die Flammen verursacht haben könnte, liegt zumindest nahe.

Die Linken wollen sogenannte Feuerwerksplätze ausgewiesen haben, etwa an den Kämmereiteichen. Auch außerhalb der Stadtmauern soll geprüft werden, ob es brandgefährdete Objekte gibt. Die Dörfer sind davon nicht ausgenommen, schlagen die Linken vor.

VON JENS HEYMANN

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