Entscheidende Phase hat begonnen

Salzwedeler Glockengarten-Projekt samt Ausstellungshalle soll 2022 fertig sein

Salzwedeler Glockengarten samt Ausstellungshalle in der Zeichnung
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So sieht der geplante Salzwedeler Glockengarten samt Ausstellungshalle in der Zeichnung aus.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Im kommenden Jahr soll das Salzwedeler Glockengarten-Projekt im Birkenwäldchen inklusive Umbau der angrenzenden Leichenhalle an der Steintorstraße Wirklichkeit werden.

Salzwedel – 226 300 Euro will der verantwortliche Verein Initiative Kulturerbe Salzwedel dafür vorschießen. 75 Prozent der Summe kommt dabei planmäßig über die Leader-Förderung wieder herein – mit der strengen Vorgabe, bis Herbst 2022 fertig sein zu müssen. Der Rest sind Eigenmittel, die der Verein um seinen Vorsitzenden Dr. Gerhard Ruff gerne durch Sponsoren und Spenden unterstützt sähe.

„Wir treten in die entscheidende Phase der Vereinsarbeit ein“, hatte Ruff vergangene Woche bei einem Treffen des Vorstandes vielversprechend gesagt. Die nächsten vier bis sechs Wochen würden sich arbeitsintensiv gestalten – mit Anträgen und weiteren Formalitäten.

Das Ziel ist nach wie vor, die einst große Glockengießertradition der Hansestadt zurück ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu führen. Dazu sollen 1600 Quadratmeter eingezäunter Garten mit einem Glockenmal als Zentrum gestaltet werden. Die ungenutzte Leichenhalle, ein „Schandfleck von Salzwedel (Dr. Ruff), dient dann als Ausstellungsort. Außerdem sollen 18 Grabplatten umgelegt werden. Der Verein will für sein Vorhaben mit der Stadt einen Gestattungsvertrag abschließen. Nach Auf- bzw. Umbau könnte das Gelände als Ort für Konzerte, Lernprojekte usw. dienen, schwebt den Glockenfreunden vor.

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