Katzen mit Freigang sollen sich nicht mehr unkontrolliert vermehren können

Salzwedel: AfD fordert Kastrations- und Kennzeichnungspflicht

Wenn Katzen außer Haus unterwegs sind, weiß niemand so recht, was sie tun. Freigänger sollen nach dem Willen der AfD künftig gekennzeichnet und kastriert werden.
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Wenn Katzen außer Haus unterwegs sind, weiß niemand so recht, was sie tun. Freigänger sollen nach dem Willen der AfD künftig gekennzeichnet und kastriert werden.

Salzwedel – Die Stadtratsfraktion der AfD will eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen mit Freigang. Das geht aus einem entsprechenden Antrag hervor.

Wie Roland Karsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, weiter formuliert, blieben reine Wohnungs- und Zuchtkatzen von dieser Regelung unberührt.

Die AfD nennt für ihren Vorstoß mehrere Gründe. So würden Tierheime und Tierschutzhilfen entlastet, die Gemeinde könnte die Katzenpopulation kontrollieren und gleichzeitig vielen verwilderten Hauskatzen wie auch ihrem Nachwuchs ein Leben in Kälte, mit Hunger und Krankheiten ersparen. „Die unkontrollierte Vermehrung der Tiere verschärft das Problem wesentlich und ist menschengemacht“, heißt es in dem Antrag.

Die Fraktion erhofft sich durch eine Regelung eine höhere Kastrationsrate. Ferner sollte es laut AfD eine Zusammenarbeit von Stadt und dem Tierschutzverein „Pfotenhilfe“ geben. Roland Karsch führt als Argument außerdem ins Feld, dass in Niedersachsen bereits 125 Städte und Gemeinden derartiges umgesetzt hätten.  hey

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