Salzwedel: Bolzplatz nicht öffentlich zugänglich

Förderung abgelehnt

Bolzplatz Salzwedel
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Der Bolzplatz hinter der Lessing-Grundschule ist nicht öffentlich zugänglich. Deshalb gab es auch keine Fördermittel für dessen Sanierung.
  • Holger Benecke
    vonHolger Benecke
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Der Bolzplatz hinter der Lessing-Grundschule an der Salzwedeler Ernst-Thälmann-Straße sollte im nächsten Jahr saniert werden. Die Stadt hatte im Entwurf des Finanzplanes 79 000 Euro eingestellt und im September vergangenen Jahres einen Antrag gestellt: 71 200 Euro von den 79 000 Euro sollten als Fördermittel kommen. Sollten. Kommen sie aber nicht.

Salzwedel - Bürgermeisterin Sabine Blümel musste am Mittwoch dem Stadtrat mitteilen, dass das Vorhaben geplatzt ist. Die Stadt hatte die Mitteilung bekommen, dass nur sechs von 52 Projekten, die sich um Zuschüsse bemüht hatten, einen positiven Bescheid bekommen haben. Salzwedel und damit der Bolzplatz an der Lessing-Grundschule war nicht darunter.

Der Grund dafür: Projekte, die gefördert werden können, müssen öffentlich zugänglich sein. Das ist die Anlage in Salzwedel keinesfalls.

Vorgesehen war das Sanieren der Zaunanlage, der Pfosten, der Ballfanganlage, der Ballfang- und des Tornetzes, des Kunstrasenspielfeldes sowie die Farbgestaltung der Spielfeldeinfassung. Auf gut Deutsch: fast alles. Dabei hoffte die Stadt, dass der Bund 75 und das Land 15 Prozent der Kosten übernimmt. Die Stadt hätte dann für 7800 Euro aus ihrer eigenen Tasche einen rundum sanierten Bolzplatz bekommen.

Doch trotz der Ablehnung gab die Bürgermeisterin sich weiter optimistisch, will sich zum nächsten Fördermittelantrag hangeln. Die neue Runde dafür beginnt am 26. Februar. „Wir werden einen neuen Antrag stellen“, sagte Blümel. Das müsse jedoch zunächst in den Fachausschüssen des Stadtrates diskutiert werden und könne dann in den Haushaltsentwurf für dieses Jahr mit einfließen. Dieser soll während der nächsten Stadtratssitzung beschlossen werden.

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