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Salzwedel fördert Jugend-Kultur-Projekt „Local Heroes“ mit 3000 Euro

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Von: Lydia Zahn

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„Local Heroes“ setzt mal größere, mal kleinere Projekte um. So etwa die Programmierung einer VR-Brille, um gemeinsam digital musizieren zu können. © Privat

Der städtische Marketingausschuss hat einem Antrag auf Förderung des Projekts „Local Heroes – Netzwerkstruktur 2023“ zugestimmt. Chefin Julia Wartmann hatte sich an die Stadt gewandt und einen Zuschuss beantragt.

Salzwedel – „,Local Heroes‘ versteht sich als authentischer Partner für Kinder und Jugendliche. Wir fördern die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten durch das Medium populäre Musik“, heißt es gleich zu Beginn im Antrag des Jugend-Kultur-Projektes „Local Heroes – Netzwerkstruktur 2023“. Das Team um Chefin Julia Wartmann beantragt auch für das kommende Jahr eine Förderung durch die Stadt in Höhe von 3000 Euro.

Wartmann betont im Schreiben, dass Musik Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache, sozioökonomischem Status oder Geschlecht zusammenbringt. Doch seit 2020 habe die Corona-Pandemie das Kulturleben stark beeinträchtigt. Dazu kämen die geschwächte kulturelle Infrastruktur, die gestiegenen Kosten für Miete, Technik und professionelle Helfer. „Zuletzt sind es die Kinder und Jugendlichen selbst, die daher auf fehlende Angebote und Perspektiven stoßen.“

Um das Projekt am Leben halten zu können, brauche „Local Heroes“ insgesamt 144 500 Euro, davon 3000 Euro von der Hansestadt. Auch andere Unterstützer würden den Erhalt mitfinanzieren, etwa das Land Sachsen-Anhalt mit 90 000 Euro, was immerhin 62,3 Prozent der Gesamtkosten ausmacht. 15 500 Euro würden von Lotto-Toto kommen, 9000 Euro jeweils von der Stiftung „Kloster Unser Lieben Frauen“ und der Stadt Magdeburg sowie 1000 Euro vom Altmarkkreis.

Neben dem gleichnamigen und Deutschlands größten Non-Profit-Newcomer-Musikpreis setzt „Local Heroes“ noch viele andere Projekte um. Wie etwa virtuell miteinander musizieren zu können – dank des „Virtual Music Lab“ (wir berichteten).

Dass das Jugend-Kultur-Projekt wichtig ist, sah auch der städtische Marketingausschuss so, der dem Antrag zustimmte. Vorsitzender Holger Lahne betonte: „Es ist ein Projekt für unsere Jugend. Ich finde, dafür sollten wir immer ein offenes Ohr haben.“

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