Weg frei für Stadionprojekt

Salzwedel erhält zwei Millionen Euro Bundeshilfe für Stadionsanierung

Der Sportkomplex Werner-Seelenbinder-Stadion in Salzwedel aus der Luft
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Mit den Sanierungsplänen für das Werner-Seelenbinder-Stadion hatte die Stadt Erfolg in Berlin. Bis zu 90 Prozent der Millioneninvestition können gefördert werden.
  • Jens Heymann
    vonJens Heymann
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Zu Beginn des Bauausschusses hat Salzwedeles Bürgermeisterin Sabine Blümel verkündet, dass der Bund zwei Millionen Euro für die Modernisierung des Werner-Seelenbinder-Stadions gibt. „Ein Gewinn“, sagte sie. 

Salzwedel – So fröhlich ist selten ein Salzwedeler Finanzausschuss begonnen worden: „Ein Gewinn für diese Stadt“, freute sich Bürgermeisterin Sabine Blümel am Mittwoch über die Zusage aus Berlin, bis zu zwei Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung und Erweiterung des Werner-Seelenbinder-Stadions zu erhalten. Das entspricht gut 90 Prozent der geschätzten Kosten von rund 2,2 Millionen Euro. Damit ist der Weg nun frei, um unter anderem den Sozialtrakt zu erneuern und zu erweitern, einen Kunstrasenplatz zu schaffen sowie die Beregnungs- und die Flutlichtanlage zu sanieren. Die Stadtverwaltung wolle diese neue Lage nun in den Haushalt einarbeiten, hieß es am Mittwochabend im Kulturhaus.

Was nicht vergessen werden darf: Die Stadt hatte sich noch mit vier anderen Sanierungsfällen im Herbst 2020 auf dasselbe Bundesförderprogramm („Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“) beworben – Mehrgenerationenhaus, Freibad, Schwimmhalle und Waldbad Liesten. Diese blieben unberücksichtigt.

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