„Alles läuft nach Plan“

Salzwedel: Altperverstraße voraussichtlich ab November befahrbar

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Alte Rohre raus, neue wieder rein.: An der Altperverstraße muss jeder Handgriff sitzen, sonst herrscht Chaos.

Salzwedel – Die Altperverstraße gleicht ein wenig einem Fußballstadion. Die Bauarbeiter sind die Spieler und der Vorarbeiter ist der Trainer, der sagt, wo es langgeht. Jeder Handgriff muss sitzen, sonst herrscht dort schnell ein Chaos.

Während ein Teil der Altperverstraße in Richtung des Kreisels Brückenstraße für die nächste Phase vorbereitet wird, schauten am Chüdenwall am Mittwoch noch die Rohre aus dem Boden. Gestern war allerdings nicht mehr viel von diesen zu sehen – die Bauarbeiten gehen flott voran.

Blick in Richtung Brückenstraßen-Kreisel: Alles wird für die nächste Phase vorbereitet. Ende November soll die Baustelle verschwunden sein.

Komplikationen gab es bis dato noch nicht auf der Baustelle. „Es läuft alles nach Plan“, schilderte der Vorarbeiter von der Baufirma Galeiwa, Frank Große. „Nur als einige Bohlen und Mauerreste aus dem Mittelalter gefunden wurden, brachte dies unseren Zeitplan ein wenig durcheinander.“ Nun habe aber ein Archäologe alles gesichert und die Bauarbeiten können fortgesetzt werden.

Wie Große weiter mitteilte, seien die Trinkwasserrohre samt Hausanschlüssen schon verlegt. Stromkabel und Leerrohre für Breitband sind ebenfalls schon verbaut. „Mischwasserleitungen sind bis 50 Prozent erschlossen, das Verlegen der Regenwasserkanäle ist bis zu 80 Prozent fertig“, schilderte Vorarbeiter Große. Die Altperverstraße soll voraussichtlich im November für den Straßenverkehr wieder freigegeben werden.

Begonnen wurde mit dem Bau Ende März. Das Projekt kostet an die 1,4 Millionen Euro. Zusammen mit dem Südbockhorn sind dies derzeit zwei Großbaustellen in Salzwedel. Doch ein Ende ist bald in Sicht.

VON PAUL WILLIAM HIERSCHE

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