Verkehrspolitisch ein Wort mitreden

Salzwedel: Uwe Ahrends ist neuer Regionschef des ACE

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Der Salzwedeler Uwe Ahrends wurde zum Kreisvorsitzenden Sachsen-Anhalt Nord (Altmark) des Auto Club Europa gewählt.

Salzwedel / Altmark – Der Auto Club Europa (ACE) – mit mehr als 630.000 Mitgliedern Deutschlands zweitgrößter Automobilclub – will seine Arbeit in der Altmark intensivieren. Der Salzwedeler Uwe Ahrends wurde zum Kreisvorsitzenden Sachsen-Anhalt Nord gewählt.

„Dies umfasst beide Altmarkkreise. Wir verstehen die Region als Einheit“, sagt Ahrends im AZ-Gespräch.

Seine Stellvertreterin und zugleich die Verkehrsanwältin ist Ninette Collatz aus Stendal. Außerdem arbeiten Karl-Heinz Krüger aus Stendal und Volker Schmiedler aus Havelberg im Vorstand mit. Über 3800 Mitglieder betreut der ACE in der Altmark. „Wir beziehen Mobilität nicht nur aufs Auto, sondern auch auf den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) und die Radfahrer“, ergänzt Frank Fleischhauer, der als Regionalleiter Ost alle neuen Bundesländer und Berlin betreut.

In Salzwedel sind demnächst ein bis zwei Clubabende für ACE-Mitglieder und Interessierte geplant. Die verkehrspolitische Arbeit vor Ort, aber auch der Dieselskandal, die Verkehrsplanungen der Städte und Gemeinden sowie die Ergebnisse des Verkehrsgerichtstages in Goslar stehen dafür auf der Agenda des Kreisvorsitzenden.

Der ACE will sich regional noch mehr einmischen, setzt dabei auf Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht, der Polizei und dem DRK. Zudem sind jedes Jahr Verkehrssicherheitsaktionen geplant. 2019 ist es bereits die 17. Aktion. „Wir nehmen uns diesmal des Themas ,Elterntaxi’ an“, blickt Uwe Ahrends auf das gefährliche Verkehrsgerangel vor Kindereinrichtungen und Schulen. Regionalleiter Fleischhauer: „Die Hinweise unserer Mitglieder im verkehrspolitischen Bereich bündeln wir und reichen diese an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten weiter.“

VON HOLGER BENECKE

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