Nach drei Jahren Millionen-Sanierung bei Comenius-Schule abgeschlossen

Der Rollrasen fehlt noch

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Comenius-Schulleiter Norbert Hundt freut sich. Nach drei Jahren ist die millionenschwere Sanierung seiner Bildungseinrichtung mit dem Sport- und Spielpark abgeschlossen. Letzter Schritt: Auf die schwarze Gummifläche kommt nächste Woche Kunstrasen.

Salzwedel. Seit Sommer wird am Außengelände der Comenius-Ganztagsschule gearbeitet. Nun ist das Areal fast fertig. Und damit auch die über 1,5 Millionen Euro teure Gesamtsanierung der Bildungseinrichtung vom Keller bis zum Dach. Diese war in drei Jahresscheiben erfolgt.

Nun ist der letzte Abschnitt – die Außenanlagen – fast geschafft.

„Nächste Woche kommt der Kunstrasen und die Streetballanlage wird vollendet“, freut sich Schulleiter Norbert Hundt über den Sanierungsendspurt. Und es hat sich gelohnt, schätzt er ein. Wo früher die Schüler schon mal gegen eine alte Wand getreten haben, passiert das nur noch selten. „Die Schüler passen aufeinander auf, damit ihre schöne neue Schule auch schick bleibt“, freut sich der Schulleiter.

Und er ist stolz auf die neuen Sportanlagen, die die Jungen und Mädchen auch in den Pausen intensiv nutzen können und auch sollen. „Der alte Bolzplatz war fix und fertig. Dort hat auch der Maulwurf ganze Arbeit geleistet“, schaut Hundt zurück und auf die neuen Angebote. Zwei Tartanbahnen, eine Weitsprunggrube, eine Streetballanlage, ein Volleyballfeld und zwei Tore für Kleinfeldfußball stehen den Comenius-Schülern dann zur Verfügung. Ein Großteil ist mit Gummimatten versehen, auf denen der Kunstrasen verlegt wird. Das Verletzungsrisiko für die Kinder und Jugendlichen ist also bei Sport und Spiel minimal.

In drei Jahren ist so aus der über 100 Jahre alten Landwirtschaftsschule eine moderne Sekundarschule mit Ganztagsangebot geworden. Das pädagogische Konzept der Lehrer hatte überzeugt und so brachte Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh 2011 die Millionen-Fördermittel selbst vorbei.

Von Holger Benecke

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