Jetzt sind die Fundamente dran

Rohbauarbeiten an der Sporthalle der Förderschulen wohl Ende 2021 fertig

Zeichnung Gebäude
+
So soll die neue Sporthalle für die gemeinsame Nutzung der Förderschulen Pestalozzi und Schule Unterm Regenbogen aussehen.
  • VonArno Zähringer
    schließen

Wegen des Abtransports von Bauschutt im Zusammenhang mit dem Neubau der Sporthalle für die Förderschulen „Johann Heinrich Pestalozzi“ und „Schule unterm Regenbogen“ in Salzwedel ist es zu einer Bauverzögerung von etwa einem Monat gekommen.

Salzwedel - Die Verlustzeiten durch die langwierige Abbruchentsorgung konnten bislang noch nicht ausgeglichen werden. „Ziel ist es daher, die Rohbauarbeiten bis Ende des Jahres weitestgehend abzuschließen“, berichtet Inka Ludwig von der Pressestelle des Altmarkkreises.

Das Abbruchmaterial ist inzwischen entsorgt und die Baugrube fertiggestellt. Derzeit laufen die Rohbauarbeiten. Wegen der beengten Platzverhältnisse erfolgen die Rohbauarbeiten überwiegend in zwei Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt (Sporthalle) beginnt diese Woche die Herstellung der Stützenfundamente. Anschließend werden die Fertigstützen montiert, und nach Fertigstellung der Sohlplatte auch die Fertigteilwände und Dachbinder. Nach Umstellung auf den zweiten Bauabschnitt erfolgen dann die Rohbauarbeiten für den Sozialtrakt.

Die gesamte Einfeldsporthalle, einschließlich Sozialtrakt, hat eine Grundfläche von etwa 29 mal 29 Metern. Das entspricht einer Fläche von 841 Quadratmetern. Der Hallenteil (16 mal 29 Meter) hat eine Höhe von acht Metern, der Sozialtrakt (13 mal 29 Meter) vier Meter. Der Neubau der Sporthalle soll bis Ende September kommenden Jahres fertig sein – sofern es beim Bau keine weiteren unliebsamen Überraschungen gibt. Schließlich soll die Halle nicht nur von den Pestalozzi-Schülern, sondern auch von den Mädchen und Jungen der benachbarten „Schule unterm Regenbogen“ genutzt werden.

Regionaltypischer Backstein sieht die Planung für den Neubau vor. Das komplette Projekt wird zudem barrierefrei zu erreichen sein. Darüber hinaus sieht die Planung vor, Solarpaneele auf dem Flachdach (siehe Infografik) anzubringen. Große Fenster sollen für gute Lichtverhältnisse sorgen. Im Gegensatz zur abgerissenen Halle wird der Neubau um etwa 180 Grad gedreht werden. Der Altmarkkreis lässt sich das Vorhaben zur Verbesserung der Schullandschaft 2,65 Millionen Euro kosten.

Ein Blick in die Zukunft: Nach Fertigstellung des Neubaus ist vorgesehen, den Schulhof in einen Spiel- und Erlebnisplatz für die beiden Einrichtungen umzugestalten. Dazu gehören auch eine Beachvolleyballanlage, ein Kletterstufenreck, ein überdachter Sandkasten, Hangelgarten, eine Doppel- und Vogelnestschaukel sowie ein sogenanntes grünes Klassenzimmer mit 16 Sitzplätzen. Auch ein Lehrerpult sowie ein Sonnensegel sind Bestandteile des Projekts. Dafür ist eine Bauzeit von einem halben Jahr veranschlagt. Die Kosten dafür sollen bei rund 230 000 Euro liegen.

Arbeiten im Wert von rund 482 500 Euro hat der Kreisausschuss des Altmarkkreises einstimmig vergeben. In seiner jüngsten Sitzung wurden weitere Investitionen im Zusammenhang mit dem Bau einer Sporthalle für die Förderschulen in Salzwedel auf den Weg gebracht. Die Arbeiten im Los 7 (Pfosten-Riegel, Fassadenelemente, Fenster und Türen) werden nach der Entscheidung im Kreisausschuss für rund 192 000 Euro ausgeführt. Ebenso einstimmig vergab das Gremium das Los 23. Darin sind die Arbeiten im Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär enthalten. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 290 500 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare